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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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527
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Sechzehntes Schreiben. 527

^Zeiten sind vorbey. Die Einfalt wird verlacht,

^ -

^ ^ schreibt und spricht nicht mehr mit aufgeblähter Pracht;

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Äahrheit nimmt den Sih auch in der Redner Munde,. alles, was sie spricht, hat die Vernunft zum Grunde,du freuest dich bey unsrer Zeiten Glück,

^ legest selbst, o Freund! manch edles Meisterstück^ Ladens Tempel ab; allwo dich alle lieben,

^ s>ch mit uns zugleich in ihren Regeln üben.

nimm denn diese Schrift zum Freundschastszeichen an,ich durch Wünsche nicht dieß Blatt verderben kan.

1^ sage dir dabey, daß ich dich lieb und ehre,

^>1 ich das Schicksal gleich durch keine Vorschrift störe.^ kehlt auch wahrlich nichts: Denn du bist stets vergnügt,alles, was geschieht, ein weises Wesen fügt,

H^dich nicht Haffen kan! wir wollen ihm nur danken,

*vird auch künftighin dein Glücke niemals wanken.

XV H. Schrei-