Sechzehntes Schreiben. 527
^Zeiten sind vorbey. Die Einfalt wird verlacht,
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^ ^ schreibt und spricht nicht mehr mit aufgeblähter Pracht;
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Äahrheit nimmt den Sih auch in der Redner Munde,. alles, was sie spricht, hat die Vernunft zum Grunde,du freuest dich bey unsrer Zeiten Glück,
^ legest selbst, o Freund! manch edles Meisterstück^ Ladens Tempel ab; allwo dich alle lieben,
^ s>ch mit uns zugleich in ihren Regeln üben.
nimm denn diese Schrift zum Freundschastszeichen an,ich durch Wünsche nicht dieß Blatt verderben kan.
1^ sage dir dabey, daß ich dich lieb und ehre,
^>1 ich das Schicksal gleich durch keine Vorschrift störe.^ kehlt auch wahrlich nichts: Denn du bist stets vergnügt,alles, was geschieht, ein weises Wesen fügt,
H^dich nicht Haffen kan! wir wollen ihm nur danken,
*vird auch künftighin dein Glücke niemals wanken.
XV H. Schrei-