Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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Vorrede. 5

. nms, der sich um einige Kentnis der Hergehörigen Nachrichten und Schriften be-.kümmert, dte allerbesten Bücher und Quellen stets gebraucht worden; mir einerklugen Auswahl und Absonderung so merer Bücher, die unter dem Namen von Restftbeschreibunqen, immer die vorigen Verfasser geradehin abschreiben; welche Unartbesonders in so vielen teutschen Reiiebescbreibungen von Ostindien angetroffenwird. Indessen sind doch m diesem Bande tue und da sowol einige kleine Fehler indem engländischen Original mir untergelaufen, durch unrichtige Namen, oder wennsie nach anderer Mundart nach und nach geschrieben worden sind; als auch manche er-hebliche Zusätze übrig geblieben: entweder weil es solche Sachen beirrst, die erstnach der Znr bekam und beschrieben worden, va ver englandlsche Aufsatz schon ge-druckt war, oder werl die Nachrichten blos aus teutschen Büchern genommen wer-den konten, die von teutschen Oftinvienfahrern herrühren; oder weil für die näch-sten englandischen Leser jene Beschreibung, die sie hier geben, gar wohl hinrei-chend heissen konte.

Für teutsche Leser aber ist es gewis nicht gleichgültig, es sich etwas nahervorzustellen, wieviele geborne Teutsche, nicht blos leichtsinniger Werfe, sich m Dien-ste der holländischen ostindischen Compagnie begeben haben, die etwa sonst ihrVaterland meiden musten, um der Gerechtigkeit der Ricyter zu entgehen, oder dieliederlich zu leben suchten, ohne einer ordentlichen ProfeßwN oder Beschäftigungobliegen zu wollen: sondern und vielmehr, daß nicht wenige Teutsche mit ihrerwirklichen Geschickstchkeit und vorzüglichen Arbeitsamkeit gedachter ostindischenCompagnie treue und ansehnliche Dienste geleistet, Ruhm und Ehre erworben,und nützliche Kemmsse aus jenen Ländern unter uns ausgebreitet haben. Wennman auch blos nach den teutschen Nachrichten urtheilet, welche von Zeit zu Zeitsind von teutschen Ostmdiensahrern in den Druck gegeben worden: so ist drs schoneine ziemliche Anzahl; sie wird aber diel grösser, wenn man die Anzeigen samler,welche gelegentlich in solchen Berichten vorkommen, von so vielen andern Teutschen,die hw und da wieder von andern schon angetroffen worden, in den oftindkschenDiensten. Es sind freilich nicht alle auch zugleich m vorzüglichen Diensten und Aem-tern daselbst gewesen: aber es sind doch nicht wenige, welche sich durch ihren Flersund Dienst sehr in die Höhe gehoben haben; wie alle Teutsche sich daselbst denRuhm treuer und redlicher Dienste erworben haben. Aus vergleichen Nachrich-ten nun kan diese Historie der ostindischen Geselschaft manche nicht unansenllcheZusätze erhalten, welche die engländischen Verfasser zu samten nicht rm Standewaren, weil diese Sachen durch den Dienst und Hände der Teutschen ganz alleingegangen sind, oder, weil von manchen Begebenheiten keine andere aleichzerttgePersonen und Augenzeugen vor Handen waren. Unter einer ziemlichen Menge vonsolchen Ausätzen, wst ich nur einige für jetzt anzeigen.: unsere Verfasser erzälen von

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