26 xm.Bllch. Historie der ostmdischen Handlungsgeselschaften.
Len, das natürlich mit Gewissensbissen verbunden ist, der Freiheit, der Ruhe und ei-ner vernünftigen Glückseligkeit vorziehen solten, besonders wenn einige ihrer Bruderihre natürliche Anlage zur Beredsamkeit dazu anwendeten, daß sie ihnen die unzähligenVortheile, welche mit einer so billigen und leichten Aenderung der Sitten verbundenseyn würden, vor Augen stelleten k). Wenn inzwischen nach alle dein, was gesagetund gezeiget worden, auch nur der geringste Schatten von Zweifel in Ansehung desNutzens und der Wichtigkeit dieser Kette von Inseln, oder der grossen Leichtigkeit undeben so großen Gewisheit, womit die Spanier dieselben möglichster Weise würden ver-bessern und den philippinischen Inseln oder irgend einer andern von ihren Provinzen inAmerica gleich oder noch einträglicher machen können, übrig bleiben solte; so wird die-ses in dem folgenden ausführlich erläutert und in das helleste Licht gesetzet werden.Denn da wollen wir untersuchen, was südwerts, südwcstwerrs und südostwerts derMarieninseln wirklich entdecket worden ist oder entdecket werden könte; was für Mit-tel zu Bewerkstelligung dieser Entdeckungen vorhanden sind und was für VortheilhafteFolgen wahrscheinlicher Weise davon erwartet werden möchten. Wenn dann die gan-ze Materie zu Ende gebracht worden seyn wird, so werden die verschiedenen Theile der-selben gegenseitig ein Licht über einander ausbreiten.
§. 13 -
Die Spanier Wir haben behauptet und verhossentlich auch erwiesen, daß die Krone Spck-
sind nachläßt- niett grosse Vortheile von dem Besitz der Diebes- oder bNarieninseln deswegen würdegerinden süd- ^en erhalten können, weil ihre Lage überaus bequem ist, sehr wichtige Entdeckungenckunam^als a" machen. Demohnerachtet ist es geschehen, daß fast alle Entdeckungen, so, seitdemin den uordli- sie im Besitz dieser Inseln gewesen, entweder gegen Norden oder Süden gemacht Wer-then. den, nicht sowol Folgen einer Wahl, als eines ohngefehren Zufals gewesen, obgleichnichts leichter oder begreiflicher härte seyn können l). Daß die Anzahl derselben gegenNorden grösser als gegen Süden gewesen, ist ganz offenbar dem Wege zuzuschreiben,welchen das jährliche Schis auf seiner Fahrt nach Acapulcs nehmen mus, und der sich,aller ihrer angewandten Sorgfalt ohncrachtet, fast auf jeder Reise sehr merklich verän-dert. Bey ihrer Fahrt von Acapulcs nach Manila hingegen nähern sie sich derBreite von Guam so viel als möglich; und da sie gemeiniglich einen günstigen Windantreffen, so setzen sie ihren Weg in einer so geraden Linie, als ihnen nur möglich,fort w). Jedoch ist dieses nicht allezeit geschehen; denn sie segelten, ehe dieser WegMode wurde, aus verschiedenen amerikanischen Hafen nach den philippinischen Inseln,«nd sie würden, wenn dieses nicht geschehen wäre, aller Vermuthung nach ganz undgar keine Entdeckungen gemacht haben, so wie sie diesem ohnerachtet in der That dochnur sehr wenige gemacht haben "). Um uns von der Wahrheit dieser Anmer-kung zu überzeugen, so dürfen wir nur unsere Augen auf die zuverlaßigsten spanischenCharten von einer langen Reihe von Jahren her werfen, und den kleinen Unterschiedbemerken, der sich zwischen denselben befindet»). Dieses mus jedem vernünftigen Le-ser, der diese Sache mit Aufmerksamkeit überleget hat, um so viel außerordentlicher
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