Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
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z.Hauptsr. 2.Zlbs. Von den Kriegen der Holländer in Ostindien. ;z;

Zweiter Abschnitt,

Darin die weitere Ausbreitung der holländischen

vstindlschen Geselschafr und ihre geführten Kriege er-zählet werden.

Inhalt.

* Es wird vorläufig gezeiget,

was für Kunstgriffe die Holländer zu ihrerAusbreitung gebrauchet §.187.b. was für günstige Umstände sich für sie er-eignet 18 8-

2 - darauf wird die Erweiterung ihrer ostindischenStaaten erzählet:auf der Insel Ceylon, wo sier. die Portugiesen vertreiben 189-iyr.». die Insulaner sich unterwürfig machen19z. 194.

k. im chinesischen Reich und auf der Insel §ocrmosa, welche letztere sie verlieren ryz-roi.

c. in der chinesischen Tatarey, wobey

1. die Ursachen ihrer Verbindung mit denTntarn angezeiget werden 202-204.

2. der Krieg mit den Macaffaren beschriebden wird 205-207.

6. in dem Königreich Tonquin 208-riz.'e. in d«n Königreich Java, wobey erzähletwird:

1. wie sich die Holländer dieses Reich unter-würfig gewachst 214-222.

2. was für ein schrecklicher Anfruhr widersie entstanden 2 2)-rz r.

W

§. r87.

enn wir dem Glauben zustellen, was die meisten Schriftsteller sa- Geheimegen, und was selbst einige holländische Schriftsteller bekennen, so kunstgriffe dersind viele dergleichen politische Pracciquen in der Ausbreitung ihres AusbreitungGewerbes durch ganz Indien von den Holländern getrieben wo: --. —den. Denn sie liessen sich in alle kleinen Kriege der Indianer,

l^o! ,'n die auswcrtigen als einheimischen ein: sie leisteten ihnen bald gegen ihre wäch-sern Nachbarn, bald aber auch den Regenten wider ihre Unterthanen Beistand, wenn, H von denselben durch Ueberwaltigung und Mishandlungen zum Aufruhr waren be-rgen worden ; und dadurch schmeichelten sie sich bey den indianischen Fürsten derge-ein, daß sie Freiheit erhielten, erst Factoreien, nachher aber auch Forts anzulegen.

.^orcmf sie selten mehr um etwas baten, sondern dagegen Gesetze vorschrieben. Undthss Monarchen, die sie vorher mit prächtigen Titeln geehret, und ihnen auf die knech--Iche Art geschmeichelt, wie es die gewöhnliche Sprache an allen morgenländischen Hö-^ Mit sich bringet, erfuhren endlich mit ihrem Schaden, daß ihre alten Freunde ihreHerren geworden p). Freilich wurde dieses zuweilen geahndet, und keine Mühe^Mret, das Joch abzuwerfen; allein, es wurde selten etwas ausgerichtet. Denn dieh."?bagme besas eine so überlegene Macht in Ansehung dieser Fürsten, für sich allein be-Htet, und verstund die Kunst, geschlossene Bündnisse zu zerreißen, so wohl, daß sie

am

d) Tavernier Vo^xeräer Inä», k. r. I.z. c. ro.