Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
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5 z 4 xm. Buch. Historie der ostindischm Handlungsgeselschaften.

da ihre Schisse aus, um an der Küste von Asten zu kreutzm c). Alles dieses last stehaus der Geschichte völlig erweisen; ob aber die Dänen, oder einige ihrer Pstanzvölkek/schon vor diesen Unternehmungen den jetzt rmbekanten Weg von Island nach Ja-pan entdeckt, wie sich einige eingebildet haben, ist eine Frage, die wir nicht zu en<>scheiden überncmen wollen A).

§. 306.

^ 2ln den Kriegen, in welche sich die europäischen Fürsten eingelassen, um Je-

am heiligen" rusaiem den Händen der LNshammedaner zu entreißen, hatten die Dänen sehekriege. grossen Antheil, und man findet in allen Beschreibungen von diesem Kriegs, sowol inden algemeinen als besonderen, viele einzele Nachrichten, welche dem Andenken der

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c) Egiich»rd in vic, Lswli icisxrii. Albertus Stadensis in?uw,!. Oan. Glaus worniiurcslosin üb. 6. ölonumAN. clemcorum.

wirklich geschehen ist, zu halten, einen andernauf den uns einer der neuesten Schriftsteller ))geleitet hat, der, wenn er von gewissen Priester"in Japan redet, sich so ausdruckt. „Diese„ster stammt von den Eschen ab, welche, »ciä)'„dem sie aus Scania gekommen, (so ehedel"„ganz Schweden, Norwegen und Schon?"»unter sich begrif,) von ihrem Feldherrn,„Namen Taunasis, ganz nach Egypten,»führet worden, wo sie den König Vesosis ü^'„wunden. Von da zogen sie gegen die Peksss„zu Felde, und richteten grosse Verwüstungen '!'„ihren Landern, wahrend der Regierung L/k«-»Dar» und Aerxis, an. Von persien a"„thaten sie einen Einfall in Indien, Lhi»a ""„Japan, und vermischten ihre gottcsdiensitt^„Lehrsätze init dem Lehrbegriffe der Lracb>" ,„nen und Bonzen, daher nian sich nicht sehr»rüber wundern darf, daß unter ihrer) Lehrst^,„eine so grosse ?lehnlichkeit ist.,. Es möchtenicht gar zu leicht seyn, dieses besondere Stück 0Geschichte durch zuverlässige Zeugnisse zustützen: wolte es aber jemand über sich neh"" 'es wahrscheinlich zu machen, so könte er §leicht zeigen, daß das ganze Wesen, die ^und Gemüthsart der Japaneser 6), we>c>".vden nördlichen Völkern als den Lhineserir ssey, von welchen letzter» andere ihren ^herleiten wollen. Und so könte man "" ^ii,?fabelhaften Erzählnngen der nördlichen Völker ^auf Ileberlieferung gegründete Nachricht .Gemeinschaft mit dem Morgenlunde herle' '

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1) Hcmr Claude Durck l'ieioe,!e 1 ' ttülolre lies L-inzues lle cec c/nivers p. YS2. uto"*

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Ppirn lom. I. p. 40.

A) Einige Gelehrte haben angemerkt, daß einegrosse Aehnlichkeit zwischen der isländischen Lan-dessprache und der japanischen sey, woraus manschliessen will, daß in den vergangenen Zeiten eilüge Verbindung zwischen diesen Völkern gewesenseyn müsse i). Geben wir den Satz selbst zu,daß beide Sprachen eine Verwandtschaft unter ein-ander haben, so mus auch der Schluß, daß dieseVölker zusammen in Unterhandlung gestanden,seine Nichtigkeit haben; deinohncrachtet wird esein nachdenkender Leser nicht für leicht halten,diese Handlung begreiflich zu machen, oder deut-lich zu zeigen, wie solche habe geführet werdenkönnen. Daß der Weg auf der nord - östliche»Seite zu diesen Zeiten so algemein bckant gewesen,wie Hiebey vorausgesetzet wird, ist nicht sehrwahrscheinlich 2) ; so wie cs auch kaum zu ver-muthen ist, daß man damals schon Versuche ge-macht haben solte, auf der offenen See von ei-nen) Lande zum andern gerade unter dem Polezu reisen z); wiewvl sich hinlänglich erweisen löst,daß viele Jahrhunderte vergangen sind, ehe manauf dieser Seite grosse Entdeckungen gemacht 4).Vieleicht können wir diese Schwierigkeit besserheben, wenn wir sagen, daß diejenigen, die dennördlichen Theil von Asien bevölkert, Pflanz-völker gegen Morgen und Abend ausgeschicktund dieselbige »ach und nach beide Insel)) bevöl-kert haben, welches wenigstens nicht unmöglichist, wenn es auch gleich nicht gar zu wahrschein-lich seyn solte. Dem sey aber wie ihm wolle,so, finden wir doch, um uns mehr au das, was