6O6 XIII. Buch. Historie der ostindischen Handlungsgeselschaften.
herabsegelte c) P). Man hatte meinen sollen, der glückliche Fortgang dieser Reise»würde mit einemmale die neue Compagnie zu Stande gebracht haben, es ging aber dochnicht, weil Frankreich damals fast mit ganz Europa in Krieg verwickelt war. Hier-über sind die der Compagnie wirklich zugestandenen Vorrechte noch bis jetzt ohne Wir-kung geblieben, ob sie gleich dieselben noch behalten, und solche sich bis an die Küste»von China, Tonqum, LochinLhma und an die angrenzenden Inseln erstreckte»;oder, um uns mit andern Worten, die vielleicht den Lesern verständlicher seyn werden,auszudrucken, die übrigen Unterthanen der Krone Frankreich von der Handlung nachdiesen Orten ausgeschlossen waren, um die Aufnahme einer Compagnie zu befördern, wel-che doch die ganze Zeit hindurch, da sie existiert, niemals im Stande gewesen, nach ei-nigen dieser Oerter Handlung zu treiben v).
§. z6§.
Fortsetzung. Unterdessen daß die Handlung nach China auf die jetzt angezeigte Art verpach-
tet war, gaben sich die Directores alle mögliche Mühe, in Hofnung, ihren Sachen i»
c) uittoil-s äe I-l LoinpaZme des luäss p. 9Z. b) Nistvire äes lullsr Orieuksles com. z-
p. 19z. >94.
P) Die Geschichtschreiber, welche ihre Auf-merksamkeit auf die französische Handlung gerich-tet haben, gedenken verschiedener Compagnien,die einen Handel nach China anzulegen gesucht;wovon wir unseren Lesern billig Nachricht gebenmüssen. Die erste wurde im Jahr 1660 vor-nehmlich auf Veranstaltung des Herrn Ferme--nel, eines lehrreichen Kaufmans zu Ronen, zuStande gebracht, der mit verschiedenen vorneh-men Standespersonen zusammen trat, um eingutes Werk (welches ihre Hauptabsicht war,) zustiften, und gewisse Prälaten, die der Papst ver-ordnet hatte, das Evangelium in diesen Gegen-den zu predigen, dahin zu bringen 40). . DerFond dieser Compagnie bestand aus 140000 Li-vrcS, wozu Herr Fermenel allein 40000 her-gegeben hatte. Es ist nicht ganz ausgemacht,ob sie auf einen ordentlichen FuS gesetzt gewesen,oder nur blos die Erlaubnis von der Krone dazugehabt. Dem sey aber wie ihm wolle, so kambey dieser Reise so wenig heraus, daß sie die ersteund zugleich die letzte gewesen 41). Die zweiteCompagnie wurde ordentlich mit Bewilligung derostindischen Compagnie, oder vielmehr durch einenVergleich mit derselben, zu Stande gebracht,der am 4ten Januar im Jahr 1698 unterzeich-net und nachher durch eine Verordnung der gan-zen Nathsversamlung, vom rasten eben diesesMonats, bestätiget worden. Dieses ist die Com-
pagnie, welche die beiden im Texte gemeldet-Reisen vorgenommen 42). Es wurden cui-hwirklich eigene Patente, die im Monat Octobssdes Jahrs 170; unterzeichnet worden, für di-Interessenten ausgefertigt, worin sie unter des*Namen der königlichen chinesischen Compag»^der ostindischen, mit ihrer Einwilligung, incorp°-riret wurde 4g). Ihre Privilegia gingendenen, welche die ostindische Compagnie hatte, Agleicher Zeit zu Ende, folglich kamen nicht nEals 2 bis z Schiffe in Zeit von 8 Jahren wied-tnach Frankreich zurück. Und da ihre Ladung k""blos aus Seide bestand, so fanden sie ein Vecksim Wege, welches die Interessenten dergestalt ^schreckte, daß sie die Handlung nicht weiter M*'sehen wollen 44> Demohnerachtet kamdritte chinesische Compagnie zu Stande, der-*Privilegium am 19km Februar desr/iZ unterzeichnet wurde. Sie stand mit °-ostindischen Compagnie gar nicht in VerbindUMund harte das Privilegium auf ;c> Jahre, ^Monat Merz an im Jahr 1715Sie schickte 2 Schisse nach China, wovon 'eine im Jahr 1718 nach Ostende, und das ^dere in eben dem Jahre nach Genua,kam. Doch, wurde im Jahre 17,9 diestpagnie zuletzt nebst vielen anderen von der »Idischen gleichsam verschlungen 4;).
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qoh I4llon'S 6e la Lompügnie <1--s Inciss p. 89. 41) Ullkoire llsz lulleg Oilentales
p. >;r. 42h tliitttirs l!e la Lomps^nis >les Iiwes p. 9Z. 4z) Isires
n»nc ls (üanuneroe Ue la Oune p. ;8;. 44) ktiUoire 4e In aes
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