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3 (1894) Der Gesammtprocess der kapitalistischen Produktion / Karl Marx ; herausgegeben von Friedrich Engels
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That, nehmen wir in beiden Fällen einen bestimmten aliquotenTbeil des Gesammtkapitals, so bildet in B von je 100 £ nur 20 £oder 1 / 8 variables Kapital, während in A von ie 100 £ 33 1 / 8 £ oder1 / g variables Kapital ist. B producirt auf je 100 £ weniger Profit,weil es weniger lebendige Arbeit in Bewegung setzt als A. DieVerschiedenheit der Profitraten löst sich hier also wieder auf inVerschiedenheit der auf je 100 der Kapitalanlagen erzeugten Profit-massen, weil Massen des Mehrwerths.

Der Unterschied dieses zweiten Beispiels vom vorhergehendenist nur der: Die Ausgleichung zwischen A und B würde im zweitenFall nur einen Werthwechsel des konstanten Kapitals, sei es vonA oder B, bei gleichbleibender technischer Grundlage erfordern;im ersten Fall dagegen ist die technische Zusammensetzung selbstin den beiden Produktionssphären verschieden und müsste zur Aus-gleichung umgewälzt werden.

Die verschiedne organische Zusammensetzung der Kapitale istalso unabhängig von ihrer absoluten Grösse. Es fragt sich stetsnur, wieviel von je 100 variables und wieviel konstantes Kapital ist.

Kapitale von verschiedner Grösse procentig berechnet, oder washier auf dasselbe herauskommt, Kapitale von gleicher Grösse er-zeugen also bei gleichem Arbeitstag und gleichem Exploitations-grad der Arbeit sehr verschiedne Mengen von Profit, weil vonMehrwerth, und zwar weil, nach der verschiednen organischenKapital-Zusammensetzung in verschiednen Produktionssphären ihrvariabler Theil verschieden ist, also die Quanta der von ihnen inBewegung gesetzten lebendigen Arbeit verschieden, also auch dieQuanta der von ihnen angeeigneten Mehrarbeit, der Substanz desMehrwerths und daher des Profits. Gleich grosse Stücke des Ge-sammtkapitals in den verschiednen Produktionssphären schliessenungleich grosse Quellen des Mehrwerths ein, und die einzige Quelledes Mehrwerths ist die lebendige Arbeit. Bei gleichem Exploi-tationsgrad der Arbeit hängt die Masse der von einem Kapital= 100 in Bewegung gesetzten Arbeit, und daher auch der vonihm angeeigneten Mehrarbeit, von der Grösse seines variablen Be-standtheils ah. Wenn ein Kapital, das procentig aus 90 + 10 Tbesteht, bei gleichem Exploitationsgrad der Arbeit ebensoviel Mehr-werth oder Profit erzeugte wie ein Kapital, das aus 10?+ 90 Tbesteht, dann wäre es sonnenklar, dass der Mehrwerth und daherder Werth überhaupt eine ganz andre Quelle haben müsste alsdie Arbeit, und dass damit jede rationelle Grundlage der politischenOekonomie wegfiele. Setzen wir fortwährend 1 £ gleich dem