Band 
Erster Theil von A - G.
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Amantlus. Amman. 29

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Conc. fun. habita Marg. Cath. uon Thermo, natae à Fei-litſch etc. 1656.Chriſtliche Leichpredigt Hrn. Joh. Albr. Maurers ꝛc. 1656.Conc. fun. habita Mar. Marg. Dobeneckeriae. 1660.Siehe Zeltn. uit. theol.

Amantius(Bartholomaͤus) wird von 1545 bis 1348 indem Regiſter der Advocaten in Nuͤrnberg angetroffen. Er warvon Landsberg gebuͤrtig, kaiſerl. gekronter Poet und ProfeſſorOrd. der Orakorie zu Ingolſtadt, woſelbſt er auch nebſt dem Pe—tro Apiano im Jahr 1534 die ſehr rare Sammlung von Junnſchriff—ten, ſo die erſte in Deutſchland war, in folio herausgegeben hat,unter dem Titel: Inſeriptiones ſacroſanctae uetuſtatis, non illaequidem Romanae, ſed totius fere orbis ſummo ſtudio ac maxi-mis impenſis terra marique conquiſitae ete. Melanchthon nenntihn in einem Schreiben, welches dieſem Werke beygedruckt iſt,doctiſſimum. Im October 1535 hat er von Tuͤbingen aus zweenBriefe an unſern beruͤhmten Hieron. Paumgaͤrtner abgelaſſen,und man glaubt, daß er daſelbſt Profeſſor Juris geworden. Et—wann hat er durch beſagten Paumgaͤrtner Recommendation oderLuſt bekommen, nach Nuͤrnberg zu gehen. Ubrigens iſt er ganz ſi-cher eben derienige, von dem Koͤnig in B. V. et N. ſagt: elabo-rauit Florilegium ſententiarum graec. et lat. Dilingae, 1556.Man ſollte aber auch hieraus faſt glauben, als ob er von Nuͤrn—berg nach Dillingen gegangen und daſelbſt dergleichen Amt, wie75&. e 7 1..— 0in Ingolſtadt, begleitet habe. Dieſes Florilegium ſententiarumiſt uͤbrigens 1576 zu Coͤlln mit Mirandulae polyanthea wieder auf—gelegt worden. Er hat auch noch den 51 und Foſten Pſalm ausdem Lateiniſchen des Hier. Savanarolg verdeutſchet zu Lauingenin 8. herausgegeben. Die Zeit ſeines Todes iſt unbekannt.

Von den Inſcriptionibus SS. uetuſtatis ſehe man: Schelhorn.amoen. litt. L. V. p. 286. Th. Sinc. 1. Thl. p. 30). 8uo.G welches hieraus zu ergaͤnzen iſt.

Amman(Jobſt) war zwar ein gebohrner Zuͤrcher, hielteſich aber in Nuͤrnberg auf, als wohin er ſich um das Jahr 1960begab und woſelbſt er auch Burger wurde. Er war eigentlich ein

D 3 Mahler,