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Wohltbat und Gewogenheit genoſſen auch hernachmals an zweenHerren Bruͤdern des ſeel. Herrn J. A. K. als ihm gleichfalls ebe-dem anvertraut geweſenen Commilitonibus, einen Hochfürſtl. Ge-ſandten, nicht weniger einen Hochanſehnl. Conſiſtorial-Nath undStadtpfarrer zu Anſpach, erlebet, welchen er ferner Seegen undgeben wuͤnſchet. 1714 wurde er verdienter maſſen befördert,und zwar zuerſt als Diaconus in der Hochgväf. HohenlohiſchenReſiden: Pfedelbach, hernach als Paſtor, Conſiſtorial-Nathund endlich Hofprediger daſelbſt. Nachdem der hochverdienteauch noch lebende Herr D. Pftzer 1724 nach Nuͤrnberg gieng, ſowurde dieſer vortrefliche Mann 1725 zur theologtſchen Profeſſtenund dem Diaconat nach Altdorf beruffen, tratt auch die Profeſ-ſion den erſten Merz dieſes Jahrs mit einer Rede de combinato ineceleſia paſtorum et doctorum ordine ex Eph. 4, II. glücklich an/und wurde noch in eben dieſem Jahr an dem gewoͤhnlichen aca—demiſchen Feſte Theol. Doctor. Im Jahr 1729 wurde er bey Ba-iers Abſterben Archidiaconus, 1732 bey D. Schulzens Abzug Pro-feſſor der griechiſchen Sprache, und vorher noch bey D. ZeltnersWeggehen 1730 Paſtor daſiger Kirche und vorderſter Lehrer derTheologie. So weit nun kam dieſer groſſe Mann, nachdem erauch inzwiſchen nomal das Decangt ſeiner Facultät verwaltet,derſchiedene vortrefliche Maͤnner zu Doctoren creirt und zmal denacademiſchen Zepter geſuͤhret hat. Wir koͤnnen ohne Beleidigungſeiner theologiſchen Beſcheidenheit und Leutſeeligkeit beſonders vonihm rühmen, daß er ein groß- beleſener Mann, ein ungemeinerGrieche, und ausnehmender lateiniſcher Dichter ſeye, der bey derhohen Schule nunmehr in das dreyſigſte Jahr einen vorzuͤglichenNutzen geſtifftet, und ſich durch ein munteres und liebreiches We-ſen iedermanns Achtung zugezogen hat. Der Himmel muͤſſe ſeineVerdienſte mit ſpaten Seegen kroͤnen, und ihm wenigſtens gleichſeinem Hrn. Vatter und vortreflichen Vorfahren die Jubel⸗Freudeerleben laſſen, wovon ſich bereits ein gluͤcklicher Vorbote gezeigethat, indem es 1754 eben Jo Jahre waren, daß unſer beruͤhmterHerr D. Bernhold auf Univerſitaͤten hieher nach Altdorf gegan-gen iſt. Was die gelehrte Welt ſchon lange von ſeinem Ruhmeweis/ wollen wir hier durch ein vollſtaͤndiges Deizeichn hf