Band 
Erster Theil von A - G.
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Birken. 177Birken(Siegmund von) der bekannte deutſche Poetund Philologe, war gebohren zu Wildenſtein in Boͤh men den 25April 1625. Sein Vatter war der oben ſchon beruͤbrte Dan.Betulius, mit welchem er in dem zten Jahr ſeines Alters in dasExilium wandern muſte. Sein Großvatter hat ſeinen Namen,Birkener, nach der Mode, die im 16ten Saͤculo herrſchte, in Be—tulius verandert; unſer Siegmund aber hat der deutſchen Spracheiu gefallen, oder vielleicht/ um bey ſeiner Erbebung in den Adel-ſtand das von vor dem Namen beſſer gebrauchen zu koͤnnen, Be-tulius in Birken verwandelt. In Nuͤrnberg, wohin er mit ſei—nem Vatter kam, gieng er 8 Jahre in die Spitaler Schule, undruͤhmte vornemlich Herrn Rector Zanner und Conrect. Pfiſter.Nach dieſem hoͤrte er die Vorleſungen Dillherrns und Wüͤlſersund gieng 1643 nach Jeng. Pier wolte er zuerſt Jura ſtudieren,anderte ſich aber, weil es ſein Vatter nicht haben wollte und hoͤrtedie Theologen. Zu erſt hatte er in Jena wegen des Pennalismiviel auszuſtehen, und dann noͤthigte ihn 1645 der Mangel derMittel wieder nach Hauſe zu kehren. Er war kaum da, ſo nahmihn. Ge. Phil. Hamer le wegen des Triebs und der Gabe zuroeſie unter dem Namen alen d in den neu⸗errichteten Pegne-iſchen Orden auf/ wo er ſogleich die Fortſetzung der Hirten-Ge-dichte ſchrieb. Gegen das Ende des 1645 Jahrs reiſte er nachWolfenbuͤttel, und wurde durch gute Recommendationen, beſon-ders an den Prinzen-Hofmeiſter den beruͤhmten Schottelius, deſ-ſen Collaborator, und Informator der zween Braunſchweig⸗Luͤne-burgiſchen Prinzen Anton Ulrich und Ferdinand Albrecht. Indieſer Stelle blieb er ein Jahr, verlangte ſodann ſeinen Abſchied,den er auch ſehr ruͤhmlich erhielte, da er zuvor noch von D. Mart.Gosky, Com. Palat. zum Poeten gemacht wurde. Nach einervorgehabten Reiſe kam er 1648 wieder nach Nuͤrnberg, unterrich-tete die adeliche Jugend, diſtinguirte ſich bey dem Friedens⸗Feſtund dem angeſtellten groſſen Kaiſerl. Maal, und wurde durch einenHrn Grafen von Windiſchgraͤtz vom K. Ferdinand 1654 in denAdelſtand erhoben, zum Comes Palat. gemacht, und bald daraufmit einer guldenen Kette mit dem Kaiſerl. Bruſtbild beſchenket.Hierauf geſchahe es/ daß er ſich 155 in Bareuth verhexrath a3 un