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ſich inzwiſchen lediglich auf die Schulſtudig, und gieng 1708 mit
dem warkern Hrn. M. G. E. Geiger nach Jena, nach dreyiaͤhri-
gem Aufenthalt aber 1211 mit ſeinem Freund Hrn. M. Joh. Col-
mar auf die Reiſe durch Ober- und Nieder-Sachſen. A. 1714
wurde er wider Vermuthen Rector der Schule in Hersbruck,
wo er nun uͤber 30 Jahre mit Ruhm und groſſer Ehre, Gottgebe, bis gar ins ſoſte, dienet. Auſſer vorerwahnter Rede hater auf Oberherrlichen Befehl drucken laſſen:
Kurze und mit den dazu gehoͤrigen Beylagen begleitete Relation,wie von dem des H. R. R. freyen Stadt Nuͤrnberg zugehoͤrigenAmt und Städtlein Hersbruck, die den 16 Jul. 1732 daſelbſtdurchpaſſirten Salzburgiſchen Emigranten„empfangen, be—wirthet und begleitet worden. Nuͤrnberg.
Buͤrkmann(Chriſtoph) ein lebender verdienter Geiſtli—cher, iſt den 1o Jan. 1703 in Nuͤrnberg gebohren. Die Gruͤndeſeiner Studien legte er in der Spitaler Schule und bey M. Klee-mann, gieng 1723 nach Altdorf, und trieb die ſchoͤnen Wiſſen-ſchafften, Philoſophie, Mathematick und Theologie daſelbſt undhernach in Leipzig. Im letzten Orte diſputirte er unter Hauſende motu ſolis circa proprium axem, welcher beruͤhmte Lehrer esgerne geſehen haͤtte, daß er die Mathematick zum Haubtwerk ge-macht haͤtte, und uͤberredete ihn, daß er nach Berlin zu dem Kon.Mathematico Kirch und nach Dresden zu dem geſchickten OpticoMichahelles reiſete. Da aber die verſprochene Huͤlfe aus demVatterlaͤnde anfangs gar nicht erfolgen wollte, hernach aber ſehrſparſam kam, ſabe er ſich genoͤthigt, Leipzig 1727 zu verlaſſen.Er gieng wieder nach Altdorf, hoͤrte noch Zeltnern und Koͤhlern,bis er 1728 zum Informator der Hochadel. Poͤmeriſchen Soͤhnein Hersbruck beſtellet, und zugleich in dieſem Jahr in das Semi-narium der Candidaten bey uns aufgenommen wurde. 1732 be-kam er das geiſtliche Amt bey der Militz, und eines Peſtilentiarii,wie auch die Seelſorge im Zucht- und Werk-Hauſe. 1741 wurdeer Diaconus bey St. Egidien, wo er noch im Seegen ſteht. Erfuͤhrt eine weitlaͤuftige gelehrte Correſpondenz, wurde 1752 ein Mit-glied der Herzogl. deutſchen Geſellſchafft in Helmſtaͤdt, und hatfolgendes geſchrieben:
Gott-