198 Cleewein. Cluͤver.———ä—— vy———ę.:¼̈ 3ů3ů3—3ß;r·ꝛTꝗné 33Wahremund von Ehrenberg, oder Eberhard von Weihebey dem Clapmar Haus⸗Praͤceptor war, beſchuldiget ihn, daßer vieles aus ſeinen Collectaneis ausgeſchrieben haͤkte, welchesihm aber Jac. Thomaſius uͤbel nimmt, und unſern Clapmar ent-
ſchuldigt. Von ſeinen Anekdoten iſt nachzuſchlagen Ap. uit. phil.Cleewein(Chriſtoph Joachim) ſiehe unten Kleewein.
Clüver oder Cliver(Simon) ein ICtus aus Danziebuͤrtig, wurde zuerſt zu Hauſe informirt gieng ſodann nachWittenberg hoͤrte Melanchthon, und wurde daſelbſt Magiſter.Hierauf reiſete er Sachſen durch, und gieng nach Holland vondar nach Frankreich, wo er Cuiacium und Donellum hoͤrte, muſteaber wegen des Kriegs fort und gieng nach Engeland, wo er ſichein Jahr aufhielt und ſich im Jure und am Hof umſah. VonEngeland gieng er nach Italien, ferner nach Ungarn und dann anden Kaiſerl. Hof nach Wien, von dar wieder nach Italien, undendlich in ſein Vatterland nach Thoren, von welcher Stadt er alsGeſandter zu dem Koͤnig Stephan geſchickt wurde. Hierauf be-gab er ſich zum Kammer- Gericht nach Speyer, nahm zu Baſeldie Doctor⸗Wuͤrde an, und advocirte ſo dann zu Speyer, wur-de aber von dannen 1186 zum Conſulenten nach Nuͤrnberg beruf-fen, und ſtarb daſelbſt 1596. Er verheyrathete ſich 1586. den! 3Dec. mit Coͤcilia, einer Tochter des D. Melch. Ayrers, Pbyſ.Nor. die aber vor ihm 1591 den 29 Man geſtorben.(Siehe dasCluͤveriſche Grabmaal beym Trechſel.) Unſer ſeinen guten Freun-den war Paul Nigrinus, oder Schwarz, Rathſchreiber in Nuͤrn-berg, und ſein Landsmann, Moritz Heling, von dem er auchan einen Ge. Lud. von Seinsheim recommendirt wurde,(wienemlich Zeltner ſagt; wiewol Heling in der Dedication einer peri-ochae in libros regum an den Baron von Seinsheim, ſeinernur ruͤhmlich gedenkt,) und welcher nicht nur eine elegiam gra-tulatoriam auf Cluͤvers Hochzeit ſchrieb,(woraus dieſe Lebens-Umſtaͤnde genommen ſind,) ſondern auch Cluweriae llirpis ori-ginem carmine heroico zu beſchreiben angefangen, aber nichtvollendet hat. Siehe Teltner in uita Helingi p. 123. 124. 134.
Cnollaͤ-