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Ueberſetzungen von den talmudiſchen Tractaten Chagiga, Cſufos,Roſch Haſchona, Maſſechta Sbochim.
Wolf in der Bibl. Ebr. Tom. 4. p. 1167 ſeq. führt an daßCnollaͤus mehr als 12 Decades Juͤdiſcher Grabſchrifftten auf demFuͤrther Juden⸗Kirchhof abſchreiben laſſen, lateiniſch uͤberſetztund mit Noten erlaͤutert habe, des Vorhabens, ſolche zu ediren.Vach ſeinem Tod iſt ſein MSct nebſt andern an den JenaiſchenBuchhaͤndler Bielke gekommen, von dem es der ſeel. Paſt. Wolferhandelt und von dieſen Fuͤrther Grab chrifften 23 zur Probe, p.1173. 1203 abdrucken laſſen. Cnolldus hat auch noch aus an-dern Orten und Landern Juͤdiſche Epitaphia eſammlet, und ausden ſelben in einem beſondern Tractat die Geſchichte der Juden er-laͤutern wollen.
Siehe Unſchuld. Nachrichten vom Jahr 1714 und 1717 woauch von ſeinem gelehrten Bruder Joh. Nicol. Cnollaͤusund deſſen rabbimiſchen Gelehrſamkeit und Schrifften zuleſen iſt. Hirlch. dipt. Wolf. I. c. tom. 2. p. 717 f.
Cnopf(Chriſtoph Maximilian) ein Medicus, iſt geboh-ren zu Hersbruck den 17 Aug. 1705. Sein Herr Vatter warD. Joh. Jac, Cnopf, Phrſicus Ord. zu Hersbruck, und Hohen-lohiſcher Archiater, die Frau Mutter aber Magdalena eine Toch-ter Herrn D. Cph. Sonntags zu Altdorf. Die erſten Grundeder Latinitat hat er bey einem Haus⸗Praͤceptor, Herrn StudioſoJoh. Ge. Haſenneſt, ſo noch dermalen als Hof⸗ und Leibarzt andem Hochfuͤrſtl. Brandenb. Onolzbachiſchen Hofe mit Ruhmſteht, geleget. Ferner hat er dieſe Gruͤnde bey dem damaligenHerrn Stadtpfarrer Carl Seyfried, fortgeſetzet, das meiſte aberbey dem noch lebenden Herrn Rector Buͤhel in den Humaniori-bus, der Philoſophie und Mathematick gethan, ſo daß er 1723 imStand war, ſich nach Altdorf zu begeben, und das Studium Me-dicum vornemlich zu treiben, als worinnen er ſchon einen gutenVorſchmack von ſeinem Herrn Vatter erhalten hat. Er hoͤrte alſozuerſt die Philoſophen Feuerlein, Koͤhler, Muller und Schwar-zen, ſodann die Medicos, Baier, Jantke und Schulen. UnterBaiern ventilirte er den 6 Nov. 1728 ein ſpecimen animaduerlio-num