Veſten zu St. Walburg, wo er uͤber 4 Jahre diente, bis er nacherfolgtem Abſterben ſeines Herrn Vatters das Diaconat bey St.Egidien erhielte. Im Druck iſt zur Zeit von ihm auſſer obigenacademiſchen Schrifften, und einigen deutſchen Gedichten,nichls vorhanden.
Deinlein(Georg Friedrich) dieſer groſſe und beliebteCtus iſt gebobren zu Altdorf den ug Dec. 109/ und war ſeinVatter, Johann Ulrich, Raths⸗Aelteſter und Burgermeiſter da-ſelbſt. Er wurde bis zu den academiſchen Jahren von Haus⸗Prä-ceptoren unterrichtet, darunter die letztern geweſen, Hr. Joh. Ulr.Maier, ſo als Pfarrer zu Entenberg, und cer delete HerrAdrian Specht, der als Oberprediger der evangeliſchen Kirche zuRavensburg geſtorben. Cbe er noch Student wurde, hatte erdas Gluck, daß die beyden fuͤrtreſtichen Maͤnner, D. Zeltner undD. Felix Spitz, iener im Stilo und der Kirchen-Hiſtorie, die-ſer in den Grunden der Jurisprudenz, an ihn in beſondern Stun-den vielen Fleis wendeten. 1711 trat er die academiſchen Studiaan, und waren ſeine Lehrer, Schwarz, Muͤller, Koͤhler, Spitz,Haldebrand D. Carl Mor. Hoffmann und Rink. Bey Joh.Wilh. Baiern, den er auch priuatiſlime in Matheſi beſuchte,diſputirte er mit noch vier Studioſis des Buddei Philoſophiedurch, unter Spitzen hielte er im Eirkel eine geſchriebene Diſp.uͤber das lus criminale, und unter Hildebranden auch im Cirkeleine gedruckte uͤber Strykii examen Juris Feudalis. 1714 wurdeer Magiſter mit einer Diſp. unter; Koͤhlern gehalten, de paedantiſmodidactico Pythagorae ratione ſilentii. Hierauf, unter ſeinem Ler-nen im Jure, uͤbte er ſich auch im Lehren an einigen iungen Studio-ſis Philoſoph. A. 1716 im Fruͤhiahr gieng er nach Halle, con-tinuirte das Studium Juris unter Thomaſio, Boͤhmern undSundlingen. Zu Ende 1218 kam er, nach einer haͤlbiaͤhrigenReiſe durch die Provinzen Deutſchlandes und einem kleinen Auf-enthalt in Wien, wieder zuruͤck nach Altdorf, promovirte 1719in Doctorem Juris, nachdem er ſich vorher als Magiſter, mit-telſt gehaltener Diſp. Juper quaeſt. an et quatenus ciues ad armaPro republica capienda cogi poſſint, habilitirt, und dare. burradu
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