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der Phelologie und Theologie, in der Poeſie, Botanik und der—
gle chen woßlerfahren war, ſo wurde er 1704 zum Conrectoratder Schule zum H. Geiſt in Nuͤrnberg befoͤrdert, wo er mit aller
Treue und Fleiß diente, bis er den 11 Merz 1722 ledigen Stan-
des ſeelig verſtorben iſt. So viel wir wiſſen hat unſer Nuͤrnber-
giſcher Polybiſtor, Gottſt. Thomaſius, viel auf ihn gehalten.
Won ſemen erbaulichen Liedern und ihm ſelbſt ſagt Neumeiſter:
„Vir pius pias etiam nec minus exuditas meditationes odasque
„ dedit, noriciſſat tamen.“ Es ſtehen aber ſeine Lieder in dem
Krauſſiſch⸗Nuͤrnbergiſchen und Schoͤnbergiſchen Geſangbuch.
Im Druck hat er hinterlaſſen: 5. n
Das alte und neue Morea, aus dem Italiaͤniſchen uͤberſetzt/ mit.Boethii Kriegshelm. 1686. 4.
Artamenis 1ſter Theil aus dem Franzoͤſ. uͤberſetzt.
Die Scelen⸗Luſt unter den Blumen goͤttlichen Wortes, oder 37Betrachtungen uͤber auserleſene Spruͤche. 16592. 8. Vor einerneuen Auflage von 1725 ſteht ſein Leben.
Andachts⸗Woche aus dem Franzoͤſ. Herrn Moulins. 1696. 8.
Lobrede auf Hrn. Er. Franciſci, welche bey der Leichpredigt, vonHrn. J. C. Feuerlein gehalten, befindlich iſt. 1697. fol.
Blut- und Liebes⸗Roſen, oder Paſſions⸗Andachten, 159.8.
Herzwallende und von heil. Liebe erregte Funken der Liebe JEſu.1712. 8.
Siehe Io. Conr. Zeltneri theatrum erud. correctorum. ꝑ. 148ſqq. GL. Wetz.
Deubel(Johann) ein Theologus in Altdorf, der in demculmbachiſchen 1876 geboßren war und zu Culmbach in die Schulegegangen iſt. Er kam 1490 nach Altdorf, ſtudierte da Philoſophie,und die Theologie unter D. Edo Hildericus von Varel, Sigeln undVolcarten, Nachdem er 1599 am Petriund Pauli Feſiedie nagſſer-Wuͤrde erlanget, wurde er 1600(nicht 15999 Tucheriſch⸗Nuͤrn-bergiſcher Pfarrer zu peringersdorf,(nicht Reringersdorf wieim Gl. ſteht,) und den 24 Auguſt dazu in Alrdorf ordmirt,1605 Diaconus in Altdorf, und 1010 Profeſſor Theologiae Claf-ſicus daſelbſt, oder wie er ſich ſelbſt nennte Baminis. hepicfect
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