Duͤrr. 309
Diſp. de moderamine inculpatae tutelae. Alt. 1675.ſuper theſes, quibus oſtenditur, quousque fides docenti-bus a diſcentibus habenda ſit. Alt. 1675.—ſuper theſes de poenis. A. 1676.
Memoria Io. Fabricii etc. Alt. 1676. 4
Ep. de quaeſtione, utrum Pontificii per ſuos errores et corrupte-las fundamentum fide i euertant, ad Magn. Fetzerum data 1669.Iſt von dem Hrn. Abt Fabricius in der Conſid. Controuerſ.dem Druck uͤbergeben worden.
In Schelh. amoen. lit. T. V. p. o. 80 ſteht ein Brief unſers Duͤr-rens an G. S. Fuͤrer de Io. Fauſto; und Th. Sinc. 4. p. 96 ſqq.hat auch einen Brief von ihm an N. N. aus dem MScte abdru-cken laſſen.
Von ſeinen noch uͤbrigen MScten und genaͤuern Lebens⸗Um-ſtaͤnden ſiehe Zelt. uit. theol. AL.
Duͤrr(Johann Friedrich) ein gelehrter Theologe, wargebohren den 27 Dec. 1654. Sein Herr Vatter war auch M.Johann Friedrich, damaliger Onolzb. Pfarrer zu Weidenbach,nachgehends aber Pfarrer zu Weiſſenbronn und des Schwobachi-ſchen Kapitels Senior. Der Großvatter war Johann Duͤrr,
leichfalls Pfarrer zu Weidenbach, und der Urgroßvatter, auchFJobann, war Diaconus zu Krailsheim, der auch die formulamconcordiae unterſchrieben, und ſich Durcherus genennt hat. Un-ſer Johann Friedrich wurde von ſeinem Natter alle Tag 6 Stun-den in der lateiniſchen und griechiſchen Sprache informirt, daer denn 1668 als ein Alumnus auf das Heilbronner Gymnaſiumkam. Er nahm unter den Cantoren, M. Goldner und Conr.Brecht, dann unter zween Rectoren, M. Koͤblern und M. Krebs,ingleichen unter der Anweiſung Hrn. Prediger Händels, imGriechiſchen, Ebraͤiſchen, der Philoſophie und Theologie, ſo ſehrzu, daß er unterſchiedliche Diſputationes und Reden öffentlich ge-halten, ſo gar eine ebraͤiſche Rede abgelegt, und 15mal gepre-digt, ehe er auf Univerſitaͤten gegangen iſt. 1677 gieng er nachJena, hoͤrte Sagittarium, Linker, Weigel, den Adi. Rodigaſt,Velthemen, Posnern, Bechmann, Baiern, Goͤtzen, wurdeö Rr 3 1580