Ebner. 31%
ä——————-————ðebqkehrte er zwar nach Hauſe, gieng aber ſofort nach Wien, wo erbey dem Hrn. Grafen Gottlieb von Windiſchgraͤtz, nachmaligenReiche⸗Vice⸗Kanzler, die Stelle eines Hofmeiſters bekam. Mitdemſelben als Katſerl. Geſandten bernd er an verſchiedene Hoͤfe inItalien, und bekam Gelegenheit bey der damaligen Streitigkeitzwiſchen dem Herzog von Mantua und Modena, wegen einerLandes⸗Theilung ſeine in der Geometrie habende Geſchicklichleitmu zeigen, weswegen ihm auch der Herr Doppelmayr unter denNuͤrnbergiſchen Mathematicis billig haͤtte einen Platz goͤnnen ſol-len. Nachdem er auch Ungarn, Boͤhmen, und die ubrigen Kai-ſerlichen Erblande durchgereiſt, kam er nach Hauſe, wurde ſo-
leich nach Sachſen verſchickt, nach ſeiner Zuruͤckkunft in den
Rath aufgenommen, und zu vielen wichtigen Aemtern gebraucht.Er ſtarb als ein Mitglied des innern geheimen und Appellation-Raths, oberſter Allmos⸗Pfleger, Scholarch und Curator derUniverſ. Altdorf, den 14 Jul. 1691. Omeis nennt ihn orato-rem et pblyhiſtorem uernaculae, latinae et exoticarum lingua-rum callentiſſimum, ſed nec graecae et orientalium imperitum,welches er auch in der That war. Er ſammelte einen koſtbahrnSchatz von Alterthuͤmern, Muͤnzen, Statuen, Marmorn, ra-ren Gefaͤſen, Monumenten und Manuſcripten, die ſeine groſſenSoͤhne mercklich und gluͤcklich vergroͤſſerten. Seine Gemahlinwar Maria Magdalena Voitin von Wendelſte in auf Guttenburgund Erlenſtegen. Er hat viele Schaumuͤnzen erfunden, und inſtilo lapidari ſ. arguto, wiewol ohne. vorgeſetzten Namen dru-cken laſſen:
Zelum Galliae. 5
Cenotaphium legionis Franconicae pedeſttis. 1664. 4.3 Bg.
Solem J yrolis occidentem et orientem.. 1665. 4, 1 und einen hal-
ben Bogen.Tumulum Candiae.Nachzuſchlagen iſt: L. von Hrn. J. C. Feuerlein, woran die
Lebensbeſchreibung unſers Hrn. von Ebners von Sam.Fader befindlich iſt. Om. Al.. bied.
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