Band 
Erster Theil von A - G.
Seite
321
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Ebner. N 321

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ſahe alles was zu ſehen iſt, ſprach und hoͤrte die groͤſten Maͤnnerſahe ſich in Holland in dem Lager der Alliirten um, und war kaunaus Namur entkommen, als dieſe Veſtung eingenommen wor:den iſt. Von Holland gieng er am Rhein uͤber Frankfurt nachHauſe, weil er Unbaͤslichkeit wegen ſeine Reiſe nicht ſogleich weiter fortſetzen konnte. 1696ü gieng der Marſch nach Italien: e.hielte ſich nicht nur zu Venedig, ſondern in Rom 1697 den ganzen Sommer auf, beſahe endlich ganz Italien, und gieng vordar nach Wien, durch Maͤhren und Schleſien nach BerlinHalle, Leipzig, Freyberg, Dresden, Prag, und ron dar endlich 1608 nach Hauſe, nachdem er 4 Jahre auf Reiſen zugebrach.hat. Mit Anfang dieſes Jahrhunderts kam er ſogleich in die Ge-richte und 1708 in den Raih, wo er nach allerhand wichtigen Chren⸗Aemtern 1718 Scholarch wurde, welches er 25 Jahre geblieben, und in welcher Dignität er auch 1723 der erſten Jubel-Feyenauf der beruͤhmten Univerſitat Alrdorf die ihm allezeit am Her.zen lag, beywohnte. Im Jahr 1725 wurde er oberſter Scho.larch/ Kirchenpfleger und Septemvir 1746 Triumvir und wirk.licher Kaiſerlicher Rath, 1744 aber Duumvir und anderer Lo.ſung-Herr. Seine Verdienſte alle zu erzaͤhlen, iſt kaum moglichwir wollen die vornehmſten beruͤßren. 1713 wurde er als Abge-ordneter der Republick an den Culmbachiſchen Hof zu Bareuth1722 zu dem Churfuͤrſten von Bayern, 1723 zu der BohmiſcherKrönung nach Prag, und 1731 zu zweyenmalen an das Kaiſerl.Hoflager nach Wien abgeſendet. 1742 wurde ihm aufgetragendie Reichs⸗Kleinodien mit andern nach Frankfurth zu uberbrengen, wo er denn auch bey der Kalſerl. Kroͤnung zum Reichs⸗Rit.ter geſchlagen worden iſt. Zu Hauſe war ſeine erſte und unablaͤſige Bemühung, den verſtatteren Zugang zum Archer ſich wobl ziNutzen zu machen, die alten Briefſchaftten genau durchzufehenund die ſchrifftlich abgehandelten wichtigen Stadtangelegenheitenmit der grͤſten Aufmerkſamkeit zu betrachten, noiu ihm ſein naher muͤtterucher An verwandter, Herr Jac. Erh. In hof, welchederſelben vortrefich kundig war, treue Anleitung gab. Ce wartihm daher ſchon 1704 pon den Herren Obern aucb aufgetragenmit Beyhilfe der gleichermaßen in Siadrſachen wohl erkah ner

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