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ſel, an welchem letzten Orte er 1673 die Doctor⸗Wuͤrde annahmmit einer Diſp. de comate ſomnolento. 1675 wurde er in dasCollegium Phyſicum zu Nuͤrnberg aufgenommen, 1680 aberwurde er Phyſicus Ord. zu Culmbach. Er ſtarb den 3(andereden 9) Febr. 1690 an der Schwindſucht, und ſchrieb':Tutiſſimum piorum refugium in Emblemate quodam uerſibus lat.et germ. expoſitum, pro felici noui anni auſpicio parentibusſuis oblatum. Nor. 167. 4. pl. 1.De melancholico et maniaco patiente. NDe menſium ſuppreſlione eorumque per aurem ſiniſtram ex-cretione.Siehe GL. Bmſc.
Eiſenberger(Nicolaus Friedrich) ein geſchickter Maler,gebohren in Nuͤruberg den 2 Oct. 170%. Sein Vatter war Ge-org Friedrich, Boſamentir, Bogner und Ruͤſtmeiſter, und erſelbſt war von Zwillingen der iuͤngſte. Er erlernte die Maler-kunſt ſehr gruͤndlich bey Hrn. Paul Decker, welcher nach der ZeitDirector der Nuͤrnbergiſchen Maler⸗Academie geweſen. Nach-dem ſeine Lehrzeit voruͤber, hielte ihn eine fiebriſche Krankheit vonſeinem Vorſatz, die Welt zu beſehen, ab: nach ſeiner Geneſungentfernete er ſich ein Jahr lang von Nuͤrnberg, begab ſich aufkurze Zeit nach Hauſe, und verreiſete ſodann wieder ein Jahr.Nach ſeiner Wiederkunft 1733 nahm er mit Hrn. Lichtenſtegernein groſſes Angtomiſches Werk, ſo der beruͤhmte Hr. D. undHoffr. Treu zu beſchreiben ſich anheiſchig gemacht, nicht nur zuzeichnen uͤber ſich, ſondern auch mit Hrn. Lichtenſtegern in Ver-lag. Unter der Zeit nun, ehe die Kupfer geſtochen wurden, reiſteer wiederum, und zwar bey Anweſenheit des Königs von Enge-land nach Hannover, Braunſchweig, Wolfenbuͤttel, und ſo her-nach nach Regensburg. Auf ſeinen dreyen Reiſen hatte er dasGluͤk, mehrentheils hohe Standes⸗Perſonen zu portraitiren.Weil aber ſeine Gegenwart in ſeiner Vatterſtadt noͤchig war, ſobegab er ſich zu Ende des 1739 ten Jahres wieder hieher und fiengan, ſich auf das Malen der Blumen zu legen, deren er viele fuͤrHrn. Hoffr. Treu verfertigte. In waͤhrender Zeit aber unterlieser
Eiſenberger.