Band 
Erster Theil von A - G.
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Euſebius. Ezʒlaub. 363

men. 173a trat er in den Nuͤrnbergiſchen Blumen⸗ Orden unterdem Namen, Damon der dritte. Nachdem er Jena verlaſſen,vorhero aber nach Leipzig/ Halle, Erfurt, Weimar, und an-dere umliegende beruͤhmte Staͤdte beſehen, ſo begab er ſich nachAltdorf, und erhielte daſelbſt 1736 die wohlverdiente Doctor-Wuͤrde in der Arzneykunſt mit einer Inaug. Diſp. de corporishumani nutritione. In dieſem Fahr hielte er auch zu Altdorf nochals Candidat eine delltſche Rede von den Vortreflichkeiten derReichs⸗freyen Stadt Nuͤrnberg, die ſogleich dem Druck uͤberge-ben worden iſt, und zu welcher Herr Profeſſor Schwarz mit dreyedirten Diplomaten Heinrich VII Roͤmiſchen Koͤnigs, eingela-den hat. Bald darauf nahm er ſeine Reiſe nach Holland vor,woſelbſt er die beruͤhmteſten Aerzte zu Leiden, Utrecht, Amſter-dam, und andern Orten geſprochen. Von dar beſuchte er dieve dahin in Deutſchland, und bekam 1739 zu Hof, 1741 aberzu Culmbach die Stelle eines ordentlichen Stadt⸗Phyſici. 1742den 24 Apr. erhielte er von dem damals regierenden Hrn. Grafenvon Giech zu Thurnau das Decret als Hof⸗ und Leib⸗Medicus-welche Stelle er aber gegenwaͤrtig nicht mehr bekleidet.

Siehe Amar.

denim ein Nuͤrnberger, mag etwann noch in den Ca-tholiſchen Zeiten eine Ordens⸗Perſon geweſen ſeyn, und hat einNuͤrnbergiſches Chronicon geſchrieben. So viel, und nicht mehrerſehen wir aus Kmſc.

SGEzlaub(Erbart) ein Liebhaber der Mathematik, ſon-derlich aber der Aſtronomie und Geographie, die er neben ſeinerordentlichen Prokeſſſon des Compaß⸗ Machens fleiſig trieb, fer—tigte eine Charte von Deutſchland aus, die man accurater, als dieie-nige von des Ptolemaͤi Vorſtellung befande, brachte auch die Gegendum Nurnberg ein ge Meilen weit in eine Charte, die hernach Ge.Glockenthon im Holzſchnitte exhibiret, und machte dann noch

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