3094 Fabricius. Falkner.
bey ein Carmen von ihm auf Hel. Corneliam Piſcopiam maſculaeet ſtupendae eruditionis uirginem Venetam befindlich iſt.
Mit mehrern iſt nachzuleſen: Om. 7eltn. brogr. fun. II.Wilh. Cſti., luſtus Chryſander in diptychis ProfeſſorumTheol. Helmſt. Wolfenb. 1748. J. p. 275-294. MemoriaFabriciana cantata a I. W. P.(Peterſen) 1206, excuſa 1729.4.Walch in den Rel. Streit. der Luth. K. P. J. p. 364 ſqq.
Fabricius(Georg) des vorigen iuͤngerer Bruder, ſtu—dierte zu Altdorf Theologie, diſputirte 15 1 unter J. C. Duͤrrende grauitate morum, wurde aber nicht Magiſter, wie ihn„eltn.p. 4 1 2. n. f. nennt, ſondern 1676 Pfarrer zu Vorra und 16585bey St. Leonhart vor Nürnberg, wo er 1 oz den„ Jul. aus wich-tigen Urſachen abgeſetzet wurde. Doch bekam er iaͤhrlich 1oo Thl.Gnadengeld, und wurde 1714 General-Vicarius in Nurnberg,ſtarb auch allda 1721 in einem Alter von etlich und ſtebenzig Jah-ren. Unter andern Kindern hinterlies er Joh. Georgen, Schul-Collegen bey St. Seb. der wieder einen Sohn, Hrn. M. Cph.Carl Fabricius, Min. Cand. hinterlies. Da er noch in Vorrawar, hielt er und lies drucken:
Leichpredigt auf Fr. Maria Helena, Hrn. Guſt. Phil. Tetzels ꝛc.Gemahlin, eine gebohrne Behaimin. Nuͤrnb. 1676. 4.
Jalkner(Jobann Chriſtoph) ein ITtus, iſt gebobrenden 25 Aug. 1629 in dem Staͤdtlein Lauf, woſelbſt ſem Vatter,Johann, Burgermeiſter war. Seine Mutter war Helena Bee-rin, des oben angefuͤhrten Sebaſt. Beerens Schwester. Er fre—quentirte das Gymnaſium in Nuͤrnberg, und machte ſich die Un-terweiſung Widmanns, Manners und Riedners wohl zu Nutzen.
Nach dieſem hoͤrte er in dem oͤffentlichen Auditorio die treflichenMaͤnner, Dilherrn, Dan, Wuͤlfern, und Mart. Beeren. 1649gieng er nach Jena: ſein beruͤhmter Vetter, beſagter Sebaſt. Beer,der ihn nach Draͤkendorf und Altenburg ruffen lies, gab ihm nichtnur die beſten Lehren zum Studieren, ſondern auch Recommenda-tion nach Jena an Joh. Chriſtfried Sagittarium. Alles dieſesfruchtete ſo viel, daß er in drey Jahren gluͤcklich abſolvirte, undnach einer geendigten kleinen Reiſe nach Nuͤrnberg in Altenburgbey ſeinem Herrn Veitern, der ihn uͤber ein Jahr bey ſich behieſeg
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