Band 
Erster Theil von A - G.
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Felwinger. 399auch zu ihm, ſo wie zu Hier. Praͤtorius, Paul Slevogten, Joh.Maior, Joh. Gerhard und Joh. Himmel in die Lehre. Auch hierzeigte er ſich mit ſeiner Geſchicklichkeit, und diſputirte nicht nurden 19 Dec. 1629 unter Stablen de actu, ſondern auch den 6Febr. 1630(wir wiſſen aber nicht, unter wem und wovon,) undden 17 Febr. gleichfalls unter Stahlen de generibus diſtinctio-num: iq er ſtellte ſo gar privatim mit einigen iungen Leuten einExercitium logicum an und lies uͤber Horneii diſpp. logicas di-ſputiren. Nun gieng er zum drittenmal nach Altdorf, ſollte 1632um Pfingſten Magiſter werden, konnte aber dieſe Wuͤrde wegender Kriegs-Unrulen nicht eber als den 25 Jan. 1533 erhalten.Mit dieſer Wurde geziert, begab er ſich nach Helmſtaͤdt, hoͤrteGe. Calixtum, Conr. Horneium und Paul Muͤller, von welchener nicht nur getreulich unterrichtet/ ſondern auch anderweitig un-terſtuͤtzet worden iſt/ indem er ſonſten haͤtte Noth leiden muͤſſen,da er aus dem Vatterlande, welches der Krieg geſperret hat,keine Huͤlfe erhalten konnte. Er nahm auch wirklich auf Recom-mendation dieſer Maͤnner Condition zu Rottdorf bey einem Hrn.von Streithorſt an, und gab einen Informator ſeiner Kinder ab.Von dar kam er nach Halle als Hofmeiſter zwerer Edelleute, ei-nes von Brandenſtein und eines von Diskau. Als er auch dieſenOrt wegen der Kriegs⸗Unſicherkeit verlaſſen wollte, kriegte er dieVocatton als Inſpector nach Alldorf, that noch eine kleine Reiſeund trat 1635 ſein Amt an. 1637 kriegte er die Vocation alsGrafl. Wolfſteiniſcher Superintendent zu Sulzburg, die er auchwirklich angenommen hat, ſo daß er ſich in einem Schreiben anHrn. Lic. Muͤller in Hamburg vom 28 Jul. 1637 ſchon als Su-perintendens Sulzburgenſis unter ſchrieben: alleine es gieng dieſeSache wieder ꝛuruͤck, er blieb in Alkdorf, und wurde 1638, daJoh. Kob in die Juriſten-Facultät übergieng, ordentlicher Prof.der Philoſophie/ oder eigentlich der Melaplyſte, doch mit Bey-behaltung des Inſpectorats. Er ruhte aber nicht eber, bis er,wie er ſelbſt ſagt, von dem beſchwerlichen Inſpector⸗Amte be-freyet wurde, welches 1639 geſchah, da er noch die Profeſſionder Politik erh ielte, wodurch er erſt in den gcademiſchen Senat kam,und wo er dann den M. Joh. Heinr. Blendinger an ſeine Sielie

Fff 2 zum