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Juchs.
ches Amt er in den Mittags⸗Predigten und zwar allein obne Col-legen verrichtete. 1533 kam er an Schleupners Stelle zur Praͤ-dicatur oder dem Paſtorat nach St. Sebald, war Probſtverwe-ſer dabey, wie Hausdorf im Leben Spenglers ſagt, bekleidetedieſe neue Stelle aber nur etliche Wochen, indem er noch in die-ſem Jahr im Herrn ſeclig verſtorben iſt. In Kappens Nachleſenuͤtzlicher Reſorm. Urkunden ſteht um aten Tleil p. 623 laq.
Salue Regina a D. Io. Froſch, Carmelita, Auguftae caſtigatum.
1524.Siehe Hirſch. dipt.
Fuchs(Anton) ein Medicus, ſoll ein Italiaͤner und imJun. 1539 gebohren geweſen ſeyn. Er kam nach Nuͤrnberg, wur-de 174 als Medicus angenommen, und ſtarb wieder den 3 Nov.1798. Er hatte zwey Weiber, die erſte, Magdalena, ſtarb den1 Jul. 1890; die andere hies Margaretha. In Trechſels Joh.Kirchhof ſteht p. 953 ſein Grabmal.
Fuchs(Johann Georg) ein verdienter Schulmann undgelehrter Profeſſor in Nuͤrnberg, woſelbſt er den 3 Nov. 1635 andes Tages Licht kam. Sein Vatter hies Conrad, und ſeineMutter. Ueſula Lämmermaͤnnin. Die erſte ehre hat ihm gegebenJoh. Frobenius, College in der Spitaler⸗Schule, von welchemer zu Duͤrren, Wiedern und Zannern in die obern Klaſſen fortge-ruͤcket iſt, wobey er ſich elend behelfen, und mit dem Singen aufder Gaſſen unter andern einen Pfennig erſpahren muſte, den erz Privat⸗Informationen und einem Buch anwenden koͤnnte.Endlich kam er doch ad bectiones publicas, hoͤrte Dilherrn, Wuͤl-ſern und Beeren bey dritibalb Jahren, und bezog ſodann 1653die Unwerſitat Alcdorf. Er trich s Jahre bey Felwingern, Treu—en, Duͤrren und Molitorn die Philoſophie und Humaniora,nahm 1679 mit beſonderm Lobe die Magiſter-Wuͤrde an, undhörte ietzt erſt die Theologen, Weinmannen, Reinharten undDuͤrren. 155 begab er ſich nach Jena, und profttirte nicht nurvom Gerharden, Chemnitzen, Niemannen, Muſaͤo, Bechman-nen und Feiſchmuthen, ſondern hatte auch ſelbſt verſchiedene Un-tergebne,