Band 
Erster Theil von A - G.
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516 N Geiger.

——2——den Hn. von Geuder wieder nach Nurnberg gebracht, aber ſeineAbſicht, weiter mit ihm zu reiſen, nicht erreichen konnte, gieng er1739 nach Wetzlar, woſelbſt er ſich den Kammer-Proteß bekanntmachte und einige Studirende unterwies, auch mit dem Culmba-chiſchen Miniſter, Hn. von Stutterheim bekannt wurde, der ibmden Aufenthalt auf ſeinen Guͤtern bey Frankfurt am M. und dieUnterweiſung ſeines einzigen Hru. Sohnes angebotten, da erdann zugleich einige Proceſſe und Jurisdictionalia beſorgie, undvon dieſem hocherfaͤhrnen Miniſter ungemein viel lernte, ſo daß erdieſen Aufenthalt fuͤr den vortheilhaffteſten ſeines Lebens hielte.In der Mitte des 1740ſten Jahres gieng er mit dem iungen Hn.von Stutterheim nach Darmſtadt, Mannheim und Caulsruh.Hier wurde ihm Hoffnung gemacht, eine Hoſmeiſter-Stele beyden Durlachiſchen Prinzen zu erhalten: weil er aber den Enſchlußnicht erwarten konte, gieng er nach Strasburg, und ſetzte uch zu-gleich vor, keine Bedienung eher anzunehmen, bis er Frankreichgeſehen haͤtte, weswegen er denn auch den Antrag zu einer Hof—raths⸗Stelle bey dem aͤlteſten On. Grafen zu Wertheim, inglei-chen die Stelle eines Fuͤrſtl. Hofraths und Kabinet-Secreraͤrs zuHechingen abgeſchlagen. In Strasburg kam ihm die Bekannt-ſhaff mit Hn. Schoͤpflin und Herteuſtein wobl zu ſtatten„erproſitirte in der Arnillerie und Architectur, und informirte. Nachfuͤnff viertel Jahren begleitete er ſeinen bisherigen Zuhoͤrer, Hn.Reichart von Nuͤrnberg, nach Neu-Breyſach, Baſel, Freyburgund Stuttgard, gieng nach Deinach, wo ſich der Wurtember-giſche Hof damals aufhielte, und wo er durch Vermittlung desMarauis d' Argeus auf eine vortheilhaffte Weiſe nach Paris kam.Hier wurde er nicht nur mit den beruͤhmten Männern, Fonienelle,Montfaucon, Rollin, Bignon, Langlet du Fresnoi, Voſtaire,Nollet und Montesquiou bekannt, ſondern erlangte auch ein denPalaͤſten der Fuͤrſten und Cardinale, ſo wie bey der Marquiſebon Chatelet/ die ſich damals zu Paris aufhielte, einen Zutritt.Von paris gieng er wegen der Kaiſer-Wahl nach Frankturth,ertheilte da nicht nur einigen Cavalieren von dem deutſchen Staats-Rechte und der bevorſtehenden Wahl und Krönung eines Roͤmi-ſchen Konigs und Kaiſers Umerricht, ſondern verfertigte auchanbeh