Band 
Erster Theil von A - G.
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584
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784 Gundling.

Euſtradii Ioannis Tialovvsky, Rutheni, breuem delineationemeccleſiae orientalis Graecae, cum notis. 1681.

Canones Graec. Concilii Laodiceni cum obſeruationibus. 1684. 8.Herr Reimmann urtheilt von dieſem Buche allo: Quas VirDoctiſſ. Wolfg. Gundlingius adięcit notas canonibus lingulis,eius ſunt commatis, ut ſi omnium ſacrorum comitiorum de-cretis eiusmodi contingerent ſcholiaſtae, antiquitatum eccle-ſiaſticarum nebulae non multum negotii nobis faceſſerent.

Ollert des erleuchteten Kaͤmmerers. Nuͤrnb. 1684. 12.rklaͤrung Act. 8, 26. nebſt einem doppelten Anhang. Nuͤrnb.1684. 12.

Franciſci Morgenroͤthe. Nuͤrnb. 12.

Annotationes in Canones Concilii Gangrenſis, die Joh. Fabri-cius hernach in Compendium gebracht, und des VerfaſſersSohn, Nic. Hier. Gundling, in Geſtalt einer Diſp. unterdem Fabricio zu Altdorf 1695 vertheidiget hat.

Siehe Om. Hirſch. dipt. Bmſc. und GL, worinnen falſch

iſt, daß er Magiſter geweſen; anderer Kleinigkeitennicht zu gedenken.

Gundling(Nicolaus Hieronymus) der bekannte undweitberuͤhmte Polyhiſtor, des vorigen Sohn, trat auf den Schau-platz dieſer Welt zu Kirchenſittenbach den 27 Febr. 1671. Weilman an ihm gar zeitlich einen faͤhigen Kopf vermerkte, ſo wurdean ſeiner Auferziehung nichts geſpaͤhret. In dem 4ten Jahr ſei-Alters haͤtte er bey nahe ſein Leben verlohren, weil er aus Unacht-ſamkeit derer, die auf ihn acht haben ſollten, auf einen hohenBerg gerathen, da er denn, weil er den Weg nicht wieder zuruͤckfinden koͤnnen, drey Taͤge und Nächte ohne etwas zu genieſen,unter freyem Himmel verbleiben muͤſſen, bis er endlich auf einewunderbare Weiſe, doch nicht ohne Lebens⸗ Gefahr, ſichwieder herunter begeben, und ſeine hoͤchſtbetruͤbten Eltern durchſeine unvermuthete Zuruckkunft erfreuet. Er wurde von ſeinemHn. Vatter ſogleich theils zur oͤffentlichen Schule gehalten, theilsprivatim unterrichtet, da er dann durch ſeinen unermuͤdeten Fleiseinen ſo guten Fortgang gemachet, daß er im Gymnaſio un Au-

ditorio