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* ä———————verrichtungen mit neuem Eifer, ward aber bald wieder ge—nöthiget, dieſckben zwepmal zu unterbrechen. Das erſtemalmuſte er zu dem Hn. Marggrafen ins Feldlager an den Rheinkommen, aleo viele gefaͤhrliche Krankheiten graſſirten; undzum zweytermal um einer mediciniſchen Berathſchlagung bey-zuwohnen, welche der Herzog Friedr. Ferdinand von Wuͤrtem-berg⸗Weilungen wegen einer Krankheit ſeiner Gemahlin veran—-ſtaltet hatte. 17/8 bekam er nach dem Tod ſeines Hn. Vattersdie botaniſche Profeſſion und die Aufſicht uͤber den mediciniſchenGarten. Im Anfange des Sonnners 1701 muſte er die Prinzeſ—ſin von Anſpach, Wilhelm. Charlotte, nachmalige Koͤnigin vonEngeland, in das Emſerbad, ſo wie 1705 nach Hannover zu ih-rer Vermaͤhlung begleiten. Kaum war er von dieſer erſten Reiſezuruͤckgekommen, als er den 10 Oct. 1701 zu dem Marggrafen vonAnſpach nach Italien reiſte, der die kaiſerlichen Voͤlker daſelbſtanfuͤhrte, und ihm ein ſehr eilfertiges Schreiben, ſich bey ihmeinzufinden, zuſandte. Im Anfange 1702 kehrte er nach Altdorfzuruͤck, allein ſeines Bleibens war daſelbſt wieder nicht lange,dann er ſtellete ſich zu Ende des Merzens wieder bey dem Kriegs-heer in Italien ein und blieb daſelbſt bis in den Anfang des Som-mers, da der Kaiſer den Marggrafen zuruͤckberief, um die Bela—geong von Landau zu unternehmen. Nachdem der Marggraf1703 bey Schmidmuͤhlen geblieben, hat ſein Herr Bruder undNachfolger, Wilhelm Friedrich, ihn mit Bekraͤfftigung ſeinerbisherigen Wuͤrden als Leibarzten beybehalten. Auch nahmenihn nachher einige andere Fuͤrſten zu ihrem Leibarzt an, als 1704Theodor, Füͤrſt von Sulzbach, und 1706 der Marggraf zu Bay-reuth, Cſti. Ernſt. Auch hat ihn die Koͤnigin von Pohlen undChurfuͤrſtin von Sachſen, Chriſtina Eberhartina, zu dem Ge—brauch des Burkbernheimer Bades gezogen. Aller dieſer Zer—fireuungen ohngeachtet, wande er doch alle ſeine uͤbrige Zeit aufdie Verrichtungen ſeiner Profeſſion. 1709, als Brunod ſtarbe,wurde er vorderſter Profeſſor der Medicin, und ferner Senior derganzen Academie, der er bis an ſein Lebensende zu dienen ſich Rech-nung machte. Alleine letzterwahnter Herr Marggraf, der ihngern bey ſich haben wollte, lag ihm ſo lange an und that ihm ſoöweyter Theil, 3 vor-