Hollius. 189———————————Hn. Ge. Schroͤter, Rectorn bey St. Lorenzen. 5) Dorotbegverheyrathete ſich 1611 an M. Ge. Ritter, Pfarrern zu Füſch-bach. Übrigens ſind von dieſem Holfelder folgende Schriftenvorhanden:
De ſole tractatus theol. philoſophicus. Nor. 1612. 8.Epinicium de reſurrectione Chriſti et aliquot Pſalmi carmine:graeco. 1612. 8.
Siehe Hirſeh. dipt. und Kmſc.
Hollius(Hieronzmus) ein gelehrter Pfarrer, gebohrenzu Erleſtegen, nahe bey Nuͤrnberg, den 18 Oct. 1613, hattezum Vatter Johann, einen Augsburger, und zur Mutter AnnaKobmaͤnnin aus Eglofſtein. Er legte in der Lorenzer Schule zuNuͤrnberg in 8 Jahren den Grund ſeiner Studien, und wurdeſodann von einem Nuͤrnbgl. Patricius, Sebaſt. Scheurl, miteinem iaͤhrlichen Stipendio unterſtuͤtzet. Er begab ſich demnach1633 nach Jena, war bey D. Joh. Gerharden am Tiſche undin der Lehre, und wurde 1638 daſelbſt mit allen Ehren Magiſter.In eben dieſem Jahre begab er ſich wieder nach Nuͤrnberg undwar daſelbſt 5 Jahre lang Praͤceptor dreyer Soͤhne Herrn VeitEngelh. Holzſchuhers. 1643 wurde er Diaconus zu Wertheimund blieb daſelbſt7 Jahre. 1630 kam er als Pfarrer nach Munk-heim im Hohenlohiſchen, und 1651 nach Schwaͤbiſch⸗Halle alsSubdiaconus zu St. Michael. Im eigenen Jahr wurde erdaſelbſt Prediger, Dechant, Conſiſtorial⸗Rath und Scholaͤrche,in den drey letzten Jahren ſeines Lebens aber zugleich oͤffentlicherLehrer der Theologie und ebraiſchen Sprache an dem Gymnaſio
u Halle. Da er noch in Wertheim war heyrathete er 1843Anna Marg. Philipp Kauſmanns, Handelsmannes und desRaths daſelbſt, Tochter, mit der er 6 Kinder erzeuget hat. Erſtarb den 12 Oct. 1558 und hat ihm Joh. Wolfg. Weidner,Prediger zu gedachtem Halle, die Leichpredigt gehalten, die ge—-druckt iſt.
Siehe Fr. und Kmſc.Aa 3. golſte.