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——————Seba, von welchem geſchickten Naturalien⸗Kenner er vieles profi-tirte, und deſſen Liebe und Freundſchaft er auch bis an deſſelbenEnde genoſſen. Er hat auch nach deſſen Tod einige Zeit ſeineApothecke als Proviſor verſehen. Weil aber zu dieſem beruͤhm-ten Manne taglich viele Gelebrte kamen, und bey dieſer Gelegen-heit auch an ihm vermerkten, daß er gute Fahigkeiten zum StudioMedico hatte; ſo riethen ihm ſolches beſonders Hr. D. Voͤrhaa-ve und Burmann treulich an, ſo daß er ſich mit Genehmhal-tung ſeines Hrn. Vatters entſchloſſen, ſich dieſem Studio voͤl—lig u widmen, Er gienge demnach, nachdem er die vornehm—ſten Staͤdte Hollandes, und inſonderheit Leiden, Haag, Ro—terdam und Mittelburg in Seeland beſehen, von Amſterdamuͤber die Suͤder⸗ und Nordſee nach Hamburg, und von dar aufdie Univerſitaͤt Erfurt. Hier hielte er ſich einige Zeit auf, beſuch—te die Collegig der daſelbſt beruͤhmten Aerzte und begab ſich ſo-dann wieder hieher nach Altdorf, hoͤrte in der PhilosphieSchwarzen und Nagel, in der Mediein aber, Hrn. D. Jant-ke, Hrn. D. Weiſſen und ſeinen Hrn. Bruder. Er lebte gar ſehr dieSprachen, und uͤbete ſich dahero in der franzoͤſiſchen, hollaͤn-diſchen und engliſchen, auch etwas in der ſpaniſchen Sprache.1738 hielte er unter ſeinem Hrn. Bruder die erſte Diſp. de Sene.ca Medico. Darauf erhielte er 1739 von einem hochloͤbl. Ma-giſtrate der Stadt Nuͤrnberg das Land- Phyſitat der z Pfieg-Aemter, Graͤfenberg, Betzenſtein und Hilpoliſtein, diſputirteſogleich inauguraliter de arecca Indorum und trat ſein Amt an.Das folgende Jahr darauf nahm er auch die Doctors-Wurdean. In ſeinem Phrſicate hatte er eine weitlaͤuftige, glaclicheund berühmte Praxin; er ſtarb aber gar fruͤl zeitig, den 30Merz 182, ledigen Standes. Er lies uͤbrigens in das„teVol. Actor. Phyſico- Nfedicorum eine Obſervation eindrycken:de puella cum manibus monſtroſis et ſine ano nata, ſccesqueper genitalla reddente. Im MeScete aber hat er hinterlaßſen:Tract. de Tilia Caſpergenſi prope Graedenbergam, nebſt derAbzeichnung dieſer unde, welche von einem erstaunlichen Um—fange und inwendig ſo hohl iſt, daß er ſelbſt mit einem Pferdehinein geruten und darinnen umgewendet hat; welchen Trackatlein