390 Zang.———— 8ᷣ1——y-:— ͤ——ĩ—ͤ—Lang(Johann Ludwig) ein Juriſt und gebohrner Nuͤrn-berger, mag zu Ende des roten Jahrhunderts auf die Welt ge-kommen ſeyn. Er ſtudierte zu Altdorf, woſelbſt er ſich den 2ꝛtenJan 1611 immatriculiren lies. 1623 war er mit unter den erſtenandidaten, welche von der Juriſten⸗Facultaͤt daſelbſt promovi-ret wurden; er nahm aber im beſagten Jahre nur einſtweilenLicennnam an, mit einer pro Gradu verfochtenen Diſp. welcheticſes de concutrentibus actionibus ex L. qui ſeruum 34 fl.de O. et A. et ſimilibus enthielte und zu Nuͤrnberg gedrucktworden iſt. 1624 wurde er Advocat ſeiner Vatterſtadt, 1627aber den rzten Dec. nahm er vollends die Doctor⸗Wuͤrde inAltdorf an. Geſtorben iſt er im Jahre 1634. Im Druck iſtuns von ihm bekannt worden:Breuis delineatio Imp. Matthiae, auguſtaeque eius fidiſſimaedextrae, ingreſſus in urbem Norimbergam, carniinice depi-cta. Alt. 1614. 4.
Siehe Bmſc.
Lang(Johann) ein Geiſtlicher von Weidhauſen(nichtWindhauſen wie im GL. ſichet) in der obern Pfalz gebuͤrtig,iſt an das Tageslicht gelanget den sten Nov. 1630. Er ſtu-dierte zu Jeng zuerſt 3 Jahre lang die Medicin, legte ſich aberhernach auf die Theologie, wurde 1654 Magiſter und fernerder philoſophiſchen Facultaͤt daſelbſt Adjunct. Nach dieſemſoll er ein Jahr lang einen Prediger fuͤr die Deutſchen u Vene-dig abgegeben haben, und darauf Schwediſcher Feldprediger inDeutſchland geworden ſeun. Wo dieſes ja richtig wäre, ſokoͤnnte er doch nicht ein ordentlicher und ordinirter Predigergeweſen ſeyn, indeme er erſt 1558 den ⁊ten Jun. als vocirterPfarrer nach dem Nuͤrnbergiſchen Hilpoltſtein, in Altdorf ordi-niret worden iſt. 1666 wurde er Nuͤrnbergiſcher Pfarrer zuEntenberg nicht weit von Altdorf, ins Engelthaler Pfiegamtgehörig, weswegen er ſich auch zum Engelthaliſchen Cnkenbergauf einem Glückwunſch ſchriebe. 1676 kam er nach Nurnbergſelbſt als Diaconus an der Kirche zum Heil. Geiſt, kriegte ſo-gleich die Donnerſtags⸗Fruͤhpredigten, die gegenwartig mt
em