Band 
Zweyter Theil von H - M.
Seite
393
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Lang.

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G ctrina ne oſtentatione eroditus geweſen. Sein Hr. Sohn,D. Job. Mich. Lang, meldet in der Vorrede zu den erſt erwaͤhn-ten biblus in tres tabb. redactis, daß er zum Lehrgebrauch fuͤr ſei-ne Soͤhne und andere Schuͤler auſſer dieſen Tabellen auch diemeiſten philoſophiſchen Wiſſenſchaßkten in Compendia gebrachtund eine theologiſche Dogmatik im MSccte hinterlaſſen habe.Im uͤbrigen ſind nachzuſehen Hirlch. dipt.

Lang(Georg Jacob) ein Medicus, der zu Nuͤrnberg denſten Jul. 1655 gebohren worden iſt. Von ſeinen juͤngern Jah—ren iſt bis dato nicht viel bekannt, als daß er, ſo viel wir gehoͤ—ret haben, zuerſt ein Maler und Hausvogt auf dem Rathhau-ſe zu Nurnberg geweſen iſt. Sodann hat er ſtudiert und erſt1714 zu Altdorf die mediciniſche Doctor⸗Wuͤrde erhalten miteiner Diſp. de millefolio. 1715 iſt er in das CollegiumMedicum zu Nuͤrnberg aufgenommen worden. Er ſoll die ſehrgeſchickte Tochter Ge. Cph. Hochmanns von Hochenau(ſieheoben Heinr. Cph. Hochmann, p. 139.) zur Frau gehabt haben.Gestorben iſt er den 29ſten Aug. 1740 in einem hoben Altervon 8s Jabren und etlichen Woͤchen. Georg Jac. Lang undAnna Mar. Lauerin, die in Trechſels Joh. Kirchhof p. 861 vor-kommen, moͤchten ſeine Eltern geweſen ſeyn, welches um ſo vielwahrſcheinlicher wird, weil dieſer altere Ge. Jac. Lang, der 1640Genannter wurde und 1680 geſorben iſt, auch Rathhausvogtin Nuͤrnberg war. Unſer D. Lang aber hat auſſer allem Zwei-fel Theil am folgenden Werke:

Erneuertes Gedaͤchtniß Roͤm. Tapferkeit an dem unvergleichlichenVirgilianiſ. Helden Aeneas. Nuͤrnb. 1688. laͤnglich J. Iſt ein Ku-pfer Werk, wozu Ge. Cph. Eimmart der juͤngere die Zeichnungenund Stiche rerfertiget,(wie Doppelm. p. 258 not.(xx)meldet,) und welches Ge. Jac. Lang vorher gemalt hat.

Man ſehe hievon Jo. Sam. Schoderi de P. Virgil. Mar.editione luminoſa epiſtolam praemonitoriam, Nor. 1688.laͤnglich 3.

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