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160, geſtorben iſt. Unſer Andreas mag alſo zu Markbernheim
gebohren worden ſeyn. Es finden ſich zwar in den diptychisAduocatorum Norimb. zween Andreas Linken bald auf einan-der; wir wollen ſie aber ohne Bedenken fuͤr eine Perſon halten,durch deren Wegzug und Wiederkehr nach Nuͤrnberg die Con-fuſton gar leichtlich hat entſtehen koͤnnen. Nemlich 15857 wur-de Andreas Link Advocat in Nuͤrnberg 1586 verheyrathete erſich mit Igfr. Urſula, Pet. Rothens, Buͤrgers zu Strasburg,Tochter; 1587 wurde er Genannter des groͤſſern Raths;und 1593 kam er als Syndicus nach Neumarkt in die Ober-pfalz, woſelbſt er um 1602 ſeine Frau eingebuͤſſet hat. VonNeumarkt kam er 1509, oder wie andere Nachrichten melden,1613, wieder nach Nuͤrnberg in das Advocaten⸗Collegium, undi dul daſelbſt 1635 in groſſer Armuth und ohne Kinder ge-orben.
Link(Chriſtoph) gleichfalls ein Doctor Juris, und desvorigen Bruders, Joh. Linkens, Gerichtſchreibers zu Woͤhrdund nachgehends von 1618 Spitalmeiſters zu Nuͤrnberg,Sohn, wurde 1629 Advocat bey gemeiner Stadt, bekleidetedabey eine auswaͤrtige graͤfliche Raths⸗Stelle und iſt den 9tenSept. 1632, in welchem Jahr er erſt Genannter des groͤſſernRaths geworden, ohne Erben geſtorben. Michael, ein Kauf-mann, der ſich nach Ungarn begeben, und Johann, der Rath-haus⸗Vogt zu Nuͤrnberg wurde, waren ſeine Bruͤder und pflanz-ten ihr Geſchlecht fort.
Link(Johann Leonhart) ein ICtus, des vorigen Bru-ders, Joh. Linkens, Rathhaus⸗Vogtes, und Fr. Eliſabeth, ei-ner geb. Goͤpnerin, Sohn, iſt auf die Welt gekommen den14ten Dec. 1614. Er lies ſich zwar ſchon den 25ſten Jun.1625 zu Altdorf einſchreiben, wurde aber erſt 1646 daſelbſt derRechte Licentiat mit einer Diſp. de inſtantia iudiciaria, in ebendieſem Jahre Advocat zu Nuͤrnberg, und 1648 vollends Doctorzu Altdorf. Weil man ihn als einen geſchickten Mann wohlHrauchen konnte, gelangte er 1650 ur Conſulenten Sg in
uͤrn-