Band 
Zweyter Theil von H - M.
Seite
466
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ink.

—————̃ꝛ u—die Doctor⸗Würde in beyden Rechten, diſputirte 1717 pro Li-centia, iſt aber erſt 1718 vollends Doctor und im letzt beſagtenJahre noch zum öffentlichen auſſerordentlichen Lehrer der Inſlitu-tionen in ſeiner Vatterſtadt ernennet worden. Dieß ſein Amttrat er 1719 mit einer ſolennen Rede de adminiculis juris pruden-tiae ciuilis an, und erhielte bald darauf das ordentliche dehramtder Rechte. 1729 rückte er zur andern Stelle ſeiner Facultaͤt,kriegte profeſſionem Codiois et Iuris Canonici, und ſomit dieWuͤrde eines Conſulenten der Stadt Nuͤrnberg. Man ruͤbmetvon ihm einen beſondern Fleis in den Acken Arbeiten ſeiner Fatul-tat, und einen aruͤndlichen accuraten Vortrag auf dem Lehrſtuhl.Man wuͤrde noch mehr von ihm ꝛu erwarten gehabt haben, wo ernicht immer aͤuſſerſi krinklich geweſen waͤre; wie er denn auchfruͤhzeitig, nachdem er zweymal Rector der Academie und ebenzum btenmale Decanus ſeiues Ordens gewweſen iſt, den z ſten Mav1739 in ſeinen beſten Jahren aus der Welt gegangen iſt. Ver-maͤhlet hat er ſich az mal, 1) 1721 mit Jafr. Mar. liſabeth,Hrn. Joh. Bapt. Spaumanns, Hochfuͤrſtl. Brandendurg⸗Eulm-achiſchen Hofraths und Legations⸗Secretarii am Rei chstag in Re-ensburg, Tochter, die er aber noch im ſelbigen Jahre durch denTod verlohren hat. 2) 1722 mit Hrn. Joh. Kuebels, Hochfuͤrſtl.Brandenburg ⸗Anſpachiſchen Kammer Ralbs, Tochter, Igfr.Dorothea Katharina, die als eine beſondere Zierde ihtes 6.ſchlechtes noch am Leben iſt und folgende Kinder gebohren hat: 1)Hrn. Joh. Heinrich, der zu Neuſtadt auf dem Gymnaſio und zuAltdorf, wo er ſeine Rechkswiſſenſchafft bereits gluͤcklich abſolvirethatte, ungemeine groſſe Hoffnung in der Gelehrſamkeit von ſich zeigte,aber hernach 1742 in Oeſterreichiſche Kriegsdienſte und zwar un-ter ſciner Frauen Mutter Bruders, damals Hrn. Capitain nunOberſtwachtmeiſters Knebels Compagnie dey dem RegimenteAlt⸗Bayreuth, Infanterie, unter deſſen Obſicht, als VolontärBieng, der Batallle bey Braunau mit Lob beywohnte und maͤnni-glichen die beſte Hoffnung eines rechtſchaffenen Officiers machte/1743 den 2zſten Merz aber an den Ungarischen Flecken zu allge-meinem Bedauern unverſehens geſtorben, da er eben zum aͤhn-drich ſollte erklaͤret werden, und in deſſen Betrachtung au benö en