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ne feine Kenntniß der Muͤnzen hat, alſo iſt er insbeſonderedurch ſeine Medaillen-Sammlung in gar guten Ruff gekom-men; in allen aber wiſſen wir gedrucktes von ihm anzuzeigen:Kunſt zu reden im gemeinen Umgang. Nürnb. 1730. 8.
Luſt und Nutzen aus der Hiſtorie, 3 Stuͤcke. uͤrnb. 1731.
1732. 8. n
Unterſuchung der deutſchen Sprache,(oder, wie das Buch auchmit einem andern Titel, der neuverbeſſerten Orthographie, oh-ne des Verfaſſers Wiſſen gedruckt worden,) unter dem Na-men Chloreni Germani. Nuͤrnb. 1735. 8.
Das alte und neue Corſica, oder hinlaͤngliche Nachricht von die-ſer Inſel und Koͤnigreich, nebſt dem Leben Theodors und einerLandcharte. Nuͤrnb. 1736. 4. n n
Sammlung merkwuͤrdiger Medaillen. Sind 8 Theile, die Wo-chen⸗weiſe zu Nuͤrnberg herausgekommen ſind von 1737 bis1744. 4.
Siehe Act. ſchol. pten Band p. 568 ſq.
Lochner(Michael Friedrich) ein IEtus und Sohn Hrn.Dan. Lochners, Paſtors zu Fuͤrth und Fr. Hel. Katharina, ei-ner geb. von Fetzer, iſt gebohren zu Fuͤrth den 8ten Febr. 1706.Sein Vetter, der beruͤhmte Medicus, D. Mich. Fr. Lochner,hat ihn aus der Taufe gehoben. Bis in ſein tes Jahr hatte er
aus⸗Praceptoren; ſodann aber iſt er ſeinem Vettern, dem
ayreuthiſchen Pfarrer, Hrn. M. Heinr. Etlinger nach Regnitz-loſa, ohnweit Hof gelegen, in die Information und Koſt gege-ben worden. Addorten verblieb er bis 1218, in welchem Jahreer bey uoch zarter Jugend unter der Aufſicht eines Hofmeiſtersnach Jena geſendet wurde. Zu Ende des 17 20ſten Jahres be-gab er ſich nach Altdorf und ſetzte daſelbſt ſeine Studien unterHildebranden, Rinken, Becken, Schwarzen und Koͤhlern fort.Am academiſchen Jubelfeſte 1723 diſputirte er unter dem Vorſitzſeines nahen Anverwandten, Hrn. D. Hildebrandes, de iure ſe-culi, und 1726, da er kaum 20 Jahre alt war, diſputirte er oh-ne Beyſtand pro Gradu, de reſeruato Imperatoris exigendi au-rum coronarium à Iudaeis etiam in aliorum ſtatuum terris de-gen-