Zoͤffelholz. 499
Meditationes de jure repraeſentationis in linea aſcendentium.1749. 4. a
problemata juris publici. 1749. 4.
Obſeruationes de donis nuptialibus. 1749. 4.
Otia, oder zur Jurisprudenz und Literatur gehoͤrige Materien,mit C. G. Schwarzens Vorrede. Nuͤrnb. 1751. 8.
Diſp. iazug. de quorundam capitum Juris Norici Statutarii expla-natione. Alt. 1773. 4.
Schediasma iuridicum de appellatione uerbali. 1773. fol.
Nachſtens ſoll eine Sammlung verſchiedener auserleſener Rechts-faͤle und Deductionen von ihm zum Vorſchein kommen.
Löffelholz von Kolberg,(Johann) ein ICtus, aus ei-ner altadelichen rathsfaͤhigen Familie zu Nuͤrnberg, war einSohn Wilh. Loͤffelholzes, des innern Raths und Kriegs⸗Ober-ſtens zu Nuͤrnberg, und ſeiner erſten Gemahlin, Kunigunda, ei-ner geb. Paumgaͤrtnerin, und fieng ſeine Lebenstage an den rtenAug. 1448. Im Jahre 1458 kam er an des Biſchoffs, Joh.von Grumbach zu Wuͤrzburg, Hof, 1459 nach Erfurt und 1465nach Padua, die Studien daſeibſt fortzuſetzen, worinnen er auchvon Barthol. Cäpolla viel profitirte. Hierauf begab er ſich indes Biſchoffs von Bamberg, Ge. von Schaumberg, Kanzleyund zog nach dieſem mit Kaiſer Friedrichen nach Rom, kuͤſſetedem Pabſt, Julius, die Cuil und erhielte dafuͤr weiſſe Lichtleinund Vergebung ſeiner Suͤnden. Von Rom gieng er wiedernach Padua und wurde der Rechte Licentiat. lodenn nahmihn Hr. Biſchoff Georg in Bamberg zum Rath an, woſelbſt eraber nur ein halbes Jahr ſtunde, maſſen er dem Kaiſer Maxi-milian dem Iten im Krieg wider die Venediger folgte und vondemſelben hernach 1503 zum Reichs⸗Kammergerichts⸗Aſſeſſorabgeruffen wurde. Dieſe Stelle bekleidete er uͤber 2 Jahre,worauf ihn der Herzog Ludwig in Bayern zu ſeinem Rath undDiener ernennete. Als derſelbe mit Tod abaieng, legte ihn deſ-ſen hinterlaſſener Prinz und Herzog, Georg von Bayern, eben-falls die Rathsſtelle auf. Das Hochſtifft Paſſau trug ihm eineDomherrn⸗Stelle an, die er aber verbathe und ſeinem Hrn.
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