Band 
Zweyter Theil von H - M.
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503
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Lohner. 703des Predigtamtes zu Nuͤrnberg begeben, wurde er 172 im Jun.zum Mittag Prediger bey dem heil. Kreutz vor Nuͤrnberg ernen-net. Noch in eben dieſem Jahre wurde ihm den 25ſten Nob. dieStelle eines Inſpectors der Alumnen und der Oeconomie zu Alt-dorf gnädigſt mitgetheilet. Er beſtieg bald, um Vorleſungen er-ofenen zu koͤnnen, den obern Katheder und faͤhrt bis dato m ſei-nen philoſophiſchen und mathematiſchen Lebrſiunden mit Bepfallfort. Auſſer verſchiedenen deutſchen Gedichten iſt von ihm ge-druckt:

Diſp. de numero. Alt. 1754.

de indictione belli. Alt. 1754. Bekennet den Reſponden-ten zum Verbr.

de ſimpenettebil tate. Alt. 1755.

Abhandlung ven der Feder-Krafft des menschlichen Koͤrpers, ineinem Glückwanſchungs⸗ Schreiben an Prn. D. Joh. Balth.Juntke. Alid. 5. 4.

Löhner(Chriſtoph) der aͤltere, ein Geiſtlicher, iſt gebo-ren in der Koͤnigl. freyen Bergſtatt Neuſol in Ungarn, woſelbſtſein Vatter, auch Chriſtoph Lohner, des innern Raths undSchloß⸗Haubtmann war, im Jahr Chriſti 1629 den sten Febr.Den Grund ſeiner Studien legte er erſtlich zu Kirchdreuf, in ei-nein Städtlein in Oder⸗Ungarn, woſelbſt ſein Schwager, Hr.David Peuker, Schul⸗Rector war. Als dieſer von dar wegkam, begab er ſich in die Schule nach Kus markt oder Kaiſers-mark, einer Ober-Ungariſchen Freyſtadt in der Grafſchafft Zips,und frequentirte daſelbſt eine Zeulaug unter dem Rectorat Hrn.M. Daniel Fabers. Fernerhin kam er nach Schemnitz, einerBerg ⸗Stadt in Ober⸗Ungern, und bediente ſich dalelbſt derAnreiſung Hrn. Rectors, Tobias Stephani, eines Maͤhren,der vorhin Conrector in ſeiner Vatterſtadt geweſen. Endlichaber wandte er ſich 1649 nach Oedenburg, wolelbſt er leineEtudia unter Anweiſung Hrn. M. Chriſtian Sceimans, Re-ctors des Gymnaſii daſelbſt, und Aufſicht Hrn. Maithia Langens,eines eifrigen und bonn wolthaͤtigen Prieſters und nachgebendsSeniors daſelbſt, fortgeſetzt. Im Jahr 1651 den Eten Sept.

Iweyter Theil. Ttt gieng