Band 
Zweyter Theil von H - M.
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710 Tow. Lotter. Zowitz.————.—2Ä—Ä1[4 U——

ſeiner Frauen, Anna Maria, einer gebornen Schwingshaͤrlin,ieugte er eine Tochter, Suſ. Barbara, welche 1638 geborenworden, 1686 ſich mit Hrn. Ge. Cph. Langen, Diac. Sebald.(ſiehe oben) verheyrathete und nach deſſen Tode 1701 unſern be-ruͤhmten Altdorfiſchen Wagenſeilen, als damaligen Rectorn derUniverſitaͤt, zur Ehe kriegte, 1709 aber als Wirtwe geſtorben iſt.(Siehe progr. fun.) Er ſchrieb ein kleines Tractaͤtlein, welcheser dem Magiſtrat zu Nuͤrnberg dedicirte, und wozu ihm GeorgRem und Eph. Hoͤflich Verſe gemacht haben, betitelt:

De uenationis iure poenaque fericidatum ſchediasma nomicopo-

liticum. Nor. 1518. 8.

Löw oder Leo,(Johann) beſtellter Arzt der Stadt Narn-berg, hat auſſer Zweifel zu Wittenberg ſtudiert, iſt Magiſter ge-weſen und 1554 als Medicus in Nurnberg angenommen worden.Er ſtunde nicht lange allhier, ſo ſtarb er und wurde den 17tenApr. 1557 begraben. Seine Frau, Eliſabeth, ſtarb 1359.

Lotter oder Lother,(Wolfgang) ein Philoſophe des1ĩ5ten Jahrhunders, war ein geborner Nuͤrnberger, und kam1505 nach Ingolſtadt, woſelbſt er der Weltweisheit Profeſſor,des alten Collegii Septemvir und des contubernii Georgiani Prae-ſes wurde. Er war etlichemalen Decanus des philoſophiſchenOrdens und 1524 der Academie Rector. Mit der Philoſophieverknuͤpfte er die Rechtes⸗Wiſſenſchafft, worinnen er ſo gar fleiſigſoll ſtudieret haben, daß er druͤber ſein Geſicht verlohr. Er ſtarbendlich den Sten Jun. 1533, und wurde ihm in der Kapelle zuSt. Johann ein ruͤhmliches Grabmal aufgerichtet.

Siehe Schuu. progt. X.

Lowitz(Georg Moritz) ein beruͤhmter Matßematieus, iſtgeboren den T4ten Febr. 1722 in dem Hofmarkt Fuͤrth, nahebey Nuͤrnderg. Er legte ſich bey Zeiten auf die mathematiſck enund phyſicaliſchen Wiſſenſchafften, wozu er ſchon von Kindheitauf iſt angewieſen worden, da er 5 Jahre lange ſich in der Gold-ſchnndte⸗Kunſt bey dem Hrn. Hof TCommiſſarius Wa 1

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