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abermal nach Wittenberg, wo er in ſeinem ehemaligen Amte mitTreue und Fleis gar bis an ſein Ende arbeitete. Er lehrte abervornemlich, daß die guten Werke zur Seeligkeit nothwendig ſeyen,und machte dadurch ein ſo groͤſſers Aufſehen in der Kirche, weil erunter dem Namen der Maioriſten einen groſſen Anhang bekam,auch deswegen ſich viele Feinde, beſonders an Nic. Ams dorf, Nic.Gallus, Matth. Flacius, Joh. Wigand, Joach. Moͤrlin, Erh.Schnepfen und mehrern gemacht hat. Es mag auch ſeyn, daßman ihm durch Schmäbungen und Verfolgungen Unrecht und zuviel gethan hat, und daß er es mit den guten Werken ſo boͤs nicht,gar nicht aber wie in der roͤmiſchen Kirche geſchieht, gemeynet ha-be: wenigſtens hat er ſich nachmals beſſer erklaͤret, die Worte vonder Notwendigkeit der guten Werke fahren laſſen, auch die vonac. Andreaͤ aufgeſetzten Vereinigungs⸗Artikel unterſchrieben.Nachdem er 6 mal(wie ſeine Grabſchrifft ſagt, da hingegen dasVerzeichniß der Wittenbergiſchen Rectoren nur; mal bemerket,)Rector geweſen und faſt ganzer 3 Jahre darnieder gelegen, iſt erendlich durch einen ſeel. Tod den 28ſten Nov. 1574 aufgeloͤſetworden. Seine Frau uͤberlebte ihn und von 12 Kindern, 2 Toͤch-ter, und ſind uns von ſeinen Kindern bis daher nicht mehr als fol-gende bekannt worden: 1) der aͤlteſte Sohn, Georg, der 1558 im28ſten Jahre ſeines Alters, als ein Juris Practicus geſtorben,und pon dem ſein Vatter 4 Enkel geſehen hat. 2) ein SohnLeonhart, der an dem Biß eines wuͤtigen Hundes geſtorben. 3)eine Tochter Eliſabeth, die 1560 ledig verſtorben iſt. 4) eine Toch-ter Katharina, die 1561 an M. Joh. Purgold, aus Eiſenach,verheyrathet worden. 5) Chriſtoph, der 1559 geſtorben. 6)Margaretha, die Friedr. Drachſtad, des Churfuͤrſtl. Conſiſtoriizu Wittenberg ordentlicher Beyſitzer, des Schoͤpfenſtuls daſelbſtund des hoͤchſten Hofgerichts Protonotarius, deberrather und1573 durch den Tod verlohren hat. Es bleiben uͤbrigens die Ver-dienſte und Schrifften dieſes Gottesgelehrten in groſſem Werth,abſonderlich da zu ſeiner theologiſchen Wiſſenſchafft noch ſeineſchoͤne und leichte Schreibart ſo wie ſeine vielfaͤltigen Bemuͤh un-gen in der Philologie kommen. s wird ſich aus folgendemAa ag 2 Schriff-