Marperger. 759—————————De fonte ſalſo in Offenau non procul Mimpina et aliis adſitis.Ad. ſagt, es ſeye auch dieſes ein deutſcher Tractat; das GL. aberbehaubtet, er ſeye erſt von Joh. Dan. Korſt 1679 deutſch uͤber-ſetzet worden.
Epiſtola de plantis nonnullis, die in P. A. Matthioli Epp. T. III.
ehet.Vbehwerks ⸗Geſchoͤpf und Eigenſchafft der Metals⸗Fruͤchte.Conlilia medica, die Joh. Wittich ſeiner zu Leipz. 1604 in 4 pu-blicirten Sammlung der Conſiliorum medicinalium mit bey-drucken laſſen.Man ſehe: Ad. Fr. Merckl. Keſtn.
Marperger(Paul Jacob) aus einer alten edlen Familiein der obern Pfalz entſproſſen, Paul Marrergers, Koͤnigl.Schwediſchen Officiers unter dem General Bannier, ehelicherSohn und Joh. Marpergers zu Berngau Enkel, war gedohrenden 27ſten Jun. 1076 in Nuͤrnberg, wohin ſich ſein Hr. Vatterwegen der Religions- und Kriegs⸗Trublen 1635 mit Beyſeitſe-tzung ſeines adelichen Herkommens und Verluſt vieler Guͤter be-geben, auch daſelbſt mit vieler Liebe und Achtung bis in ſein 87jaͤhriges Alter gewohnet hat. Die Mutter war Hrn AbrahamGrafens, eines Geiſtlichen zu Waldendorf in der obern Pfalz,ehliche Tochter, die er in Nuͤrnb. in der Pilgrimſchafft geheyrathet hat.on der zarten Jugend an wurde er zur Gottesfurcht und evan-geliſchen Wahrheit auch den Humanioren und Sprachen ange-halten, und erlangte darinnen ſonderbare Geſchicklichkeit, wes-halben er auch ſchon den 1ꝛten Apr. 1666 unter dem beruͤbmtenNit. Rittershauſen als kuͤnftiger Studioſus iſt inſtribiret worden.Bey mehrers zunehmenden Jahren that er eine Reiſe nach Gene—ve, Lion und in andere groſſe Staͤdte, wie auch nach Wien, umdie Studien und ſchoͤnen Wiſſenſchafſten nebſt der keanzoͤſiſchenund italiaͤniſchen Sprache, ſonderlich zu Geneve, nock mehrers zuexcoliren. Und weilker wahrnahm, daß die Manufacturen, Com-merzien, Polizey und Cameral-Sachen die Glucktecsgtelt einesLandes meistens mu befoͤrdern; ſo legte er ſich uvorderh auch aufdieſelbe und lies ſolche, da er ſich hernach zu Kiel Studieren der
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