Menius. 61
——.—L—— 8G;usu——tigen Triangel, und andere anhangende Vildniſſe augenſchein-und lieblich fuͤrgemalet iſt, auf gnaädiges Begehren Hrn. Jo-hannſen, Herzog zu Sachſen ꝛc. ins Deutſche kurz gefaſſet durchD. E. Meliſſandern c. Nuͤrnberg. 1612. 4. Iſt die Ueberſe-tzung des vorigen.
Beicht⸗und Communion⸗Buͤchlein.(Leipz. 1632. 8.)
Gebeth der chriſtl. Kirche wider die Zwingliſch- und CalviniſcheSacrament-Schwaͤrmerey. Regensb. 1692. 4. 5Conteſſio de certamine Flaciano. Rudolſt. 1712. 8. War eine157 zu Jena gehaltene Rede. NEhebuͤchlein. Rudolſt. 1719, laͤngl. 12. Als ein Vorbericht iſtſein obgemeldtes vom Hrn. Aker beschriebenes geben zum dritten-male hiemit edirt worden. Von dem Ehebuͤchlein ſelbſt wirdals merkwuͤrdig erzaͤhlet, daß ein Exemplar 15 Jahre ganz un-verſchrt unter der Erde gelegen, welches zum Dedaͤchmiß 1
Weimar in der Haubt⸗Kirche aufbehalten wird. N
Tractaͤtlein von Eidſchwuͤren.
FElementa grammatices ebraeae.
Trolbüchlen, in hohen geiſtl. Anfechtungen und ſchwermuͤthigerTraurigkeit.
Chriſtliche Fragſtuͤcke fuͤr diejenigen, welche erſilich zum heiligenAbendmal gefuͤhret werden.
Siehe auch noch das GL. We. und Bmſe.
Menius(Joſias) der mit dem um die Zeiten der Re-formation beruͤhmten Theologen, Juſtus Meniue, nicht vermiſchtwerden darf, war von Danzig gebuͤrtig, woſelbſt ſein VatterRector an einer Schule geweſen und ihm fruͤhzeitig geſtorbeniſt. Einen Mathematicus, Matthias Menius oder Meinius,der auch zu Danzig 1544 gebohren war, Lſiehe das CL.) koͤnn-te man fuͤr ſeinen Bruder halten. Ohne Zweifel hat Joſias denGrund ſeiner Wiſſenſchafften in Danzig und andern nahe gele-genen Orten geleget. Um 1550 wurde er Melanchthonen be-kannt und mußte ſich in Wittenberg mit Informiren erhalten.Auch moͤgen ihm ſeine Verſe etwas eingetragen haben; wieihm denn der Herzog von Mecklenburg 10 Thl. geſchenket hat.
Iweyter Theil, Jiii Er