Merklein. 617
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Metamorphoſis inſectorum ſurinamenſium, in qua erucae acuermes ſurinamenſes cum omnibus ſuis transformationibusad uiuum delineantur et deſeribuntur, ſingulis eorum inplantae, flores et ſcuctus collocatis, in quibus reperta ſunt,tum etiam genetatio ranarum, bufonum rariorum, lacerta-rum, ſerpentum, araneorum et formicarum exhibetur, omniain America ad uibum naturali magnitudine picta atque de-ſcripta per M. S. Merian.
Das letzte Werk, von ihrer Tochter beſorgt, iſt theils unter dem Titel,Frucarum ortus, alimentum et paradoxa metamorphoſis, theilsunter der Aufſchrifft, diſſertatio de generatione et metamorpho-ſibus inſectorum ſutinamenſium, hollaͤndiſch, lateiniſch, und17 30 franzoͤſiſcb herausgekommen.
Siehe Doppelm. p. 268 ſqq. und 257. GL.
Merklein(Georg Abraham) ein beruͤhmter Medicus,war gebohren zu Winsheim in, derer ce im Jahre 1613. SeinVatter, Johann, war ein gelehrter Chirurgus und gluͤcklicher
det daſelbſt. Er ſtudierte zu Wittenberg und war von 1635is 1638 Amanuenſis bey dem beruͤhmten D. Daniel Sennert.1640 wurde er Stadt⸗Phyſicus zu Weiſſenburg am Nordgauund har deswegen 1541 zu Altdorf die Doctor⸗Wuͤrde ange-nommen mit einer Inaug. Diſp. de hydrope aſcite. Hieſelbſt:war er zugleich Leib⸗Medicus des regierenden Grafens von Pap-penheim und anderer Stande. 1550 zog er auf das Nuͤrnber-giſche Staͤdtlein Hersbruck, war daſelbſt einige Jahre Phyſicusund zog endlich als Stadt⸗Phyficus nach Nuͤrnberg, woſelbſt erſchon 1552 in das Collegium Medicum iſt aufgenommen worden.
n Nuͤrnberg wurde er auch des deutſchen Hauſes allda ge-chworner Medicus, 1670 Genannter des groͤſſern Rathes, undſtarb endlich am Schlag den rſten Aug. 1683.(1e84.) Er hin-terlies einen beruͤhmten Sohn gleiches Namens, und bey dem-ſelben blienen viele rare Wahrnehmungen und andere Schrifſtenſeines Vatters in MScte liegen. Doch wurde auch von un—ſerm altern Merklein durch den Druck bekannt gemacht:
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