Vorrede.
ein eignes Werk, als einen Anhang des gegen-waͤrtigen, abgeben koͤnnte. Doch habe ich michentſchloſſen, in dieſer Vorrede die Schrifftenzu erzaͤhlen, die zur Nuͤrnbergiſchen Kirchen-und Reformations⸗Geſchichte gehoͤren: weildieſe nemlich das Feld ſeyn wird, in welchemich kuͤnftig bey muͤſſiger Zeit mit GOttes Huͤlfearbeiten werde. Meine Abſicht iſt ſchon langegeweſen, die wichtigſten Urkunden der Kirchen-geſchichte meines Vatterlandes herauszugebenund ſomit die alten und ſelten gewordenen ge-druckten, als auch viele betraͤchtliche noch unge-druckte Schrifften ſo gemein und brauchbar zumachen, als ſie es zu ſeyn verdienen. Waͤredieſes einmal geſchehen, ſo koͤnnte man hernachdeſto eher und leichter an einer NuͤrnbergiſchenKirchengeſchichte arbeiten. Ehe ich aber nurden Abdruck der Urkunden beſorgte, wollte ichden Vorrath von Schrifften, die ich zur Nuͤrn-bergiſchen Kirchengeſchichte bis daher geſamm-let habe, beſchreiben, damit die Kenner undLiebhaber dieſes Theiles der Gelehrſamkeit meineKraͤfften beurtheilen, mich, ſo wie bishe 1
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