Band 
Vierter Theil von T - Z.
Seite
21
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Thalius. Tharmuth. 21

Diſp. de crimine ambitus.,

de ſuccellionibus regum et principum familiarum illu-ſtrium.

Seine Conſilia, Cammentarii in Pandectas et Codicem liegennoch im MScte.

Man ſehe von ſeiner Streitigkeit etwas in Fabric. hiſt. bibl.ſuae, P. IV, p. 326. und I. H. a Seelen philocalia epiſto-lica, p. 285 ſq.

Thalius(Daniel) ein Altdorfiſcher Profeſſor, iſt zu Er-furt 1544 an das Tageslicht gekommen. Sein Vatter, Jo-hann, der zuerſt katholiſch und Canonicus zu Erich war, wur-de hernach einer von den erſten Bekennern und Predigern desEvangelii und ſtarb als Prediger bey St. Gregorius zu Erfurt.Die Mutter hies Margareth. Er gieng zu Erfurt in die Schuleund begab ſich hernach 1764 nach Wittenberg, wo er ein flei-ſiger Schuͤler der Theologen war. Beſonders legte er ſich aufdie Philologie und Mathematik, wozu er gebohren zu ſeyn ſchie-ne; weswegen er auch den 3 Febr. 1583 zum außerordentlichenArd e der Heil. Sprache und Mathematik auf der Akademie zu

ltdorf angenommen worden iſt, nachdem er ſich vorher anderswodie Magiſterwuͤrde ertheilen lieſe. Weil er noch in eben dieſem Jah-re zu Nuͤrnberg ſeinen Geiſt aufgab, ſo iſt wenig von ihm zu ſagen/und man weis auch nicht, ob er etwas ſchriftliches hinterlaſſenhat. Von ihm ſiehe Ap. uit. phil. von ſeinen beyden gelehrtenBruͤdern aber, Johann und Wendelin, Kinderuateri Nordhu-m ill. p. 48. 303 ſqq. und 310 q. Das beben des wackernVatters dieſer Bruͤder aber ſtehet in den Unſch. Nachr. von1722, p. 694 ſqq.

Tharmuth(Johann) Profeſſor der Philoſophie zu Leip-zig/ hat im Jahre 1457 das Rectorat der Akademie daſelbſt ge-fuͤhret und iſt von Geburt ein Nuͤrnberger geweſen. SieheSchuuarz. progr. 1.

C3 Theobald