Thomaſius. 25
Dehortatio de ueteribus anabaptiſtis et recentioribus fanaticis.Dieſe in dem GL. ohne Jahr angefuͤhrte Schrifft ſcheint vonder vorhergehenden verſchieden zu ſeyn. Sie iſt eingedruckt indem Panthe o anabaptiſtieo et enthuſiaſtico, Halberſt. 1702.Siehe von ihrem Innhalt Fabricii hiſt. bibl. ſuae, P. II. p. 194.
Kinderbuͤchlein in kurzen Fragen von den vornehmſten Feſtenim Jahre. N N
Bedenken, was von dem Bergfall im Biſtum Bamberg betEbermanſtadt zu halten, der den 22 Febr. 1625 ſich begeben.Nuͤrnb. 1625. 4.
Troſtpredigt von dem ſel. Anſchauen Gottes im ewigen Leben,aus Matth. 58. Nuͤrnb. 1625. 4.
Arcana naturae, d. i. ſonderliche Geheimniß der Natur, ſowol aus glaubwuͤrdigen Autoribus, als aus 4 0 Erfahrungznſammen getragen. Nuͤrnb. 1628. 4. Dieſes Werkgen verraͤtdnoch den aberglauͤbiſchen Geſchmack damaliger Zeiten.
Man ſehe: Fr. W., d. GL. und Hirſch. dipt. ſo tiralle aus den Nachrichten, die die Theobaldiſchen Schrifftenſelbſt geben, verbeſſert und vermehret haben.
Theodorus(Veit) ſiehe Dietrich.
Thomaſius von Troſchenreut und Wiedersberg(Vott-fried) ein Polphiſtor vom erſten Range, groſſer Medicus, auchHof⸗ und Staatsmann, iſt den 24 Merz 1660 zu Leipzig geboh-ren worden. Er ſtammte aus einer altadelichen Saͤchſiſchen Fa-milie ab, welche etliche hundert Jahre hindurch die Ritterguͤter,Troſchenreut und Wiedersberg erblich beſeſſen, und ſich disjetzo, ſo wol durch die. anſehnlichſten Hof⸗Geſandſchaffts⸗Kriegs-Univerſitaͤts⸗ und Rahts⸗ Bedienungen, als auch durch gluͤcklicheVermaͤhlungen mit andern edlen und frepherrl. Geſchlechten inbekanntem Flor erhalten hat. Sein Herr Vatter, war derweltberuͤhmte Leipzigiſche Profeſſor, Jacob Thomaſiug, dendie Gelehrten nur Oæuvαανοαον nennten. Die Mutter, FrauMaria, iſt des fuͤrtrefl. Hn. Jerem. Webers, der Theol.
Vierter Theil, D Prof.