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Amoenitates Altorfinae, oder eigentliche nach dem Leben gezeich-nete Proſpecten der L. Nuͤrnbergiſchen Univerſitaͤt Altdorf ꝛc.Nuͤrnb. längl. fol. Trechſel hat eine Beſchreibung vorangeſetztund J. G. Puſchner 19 Kupferplatten datu geſtochen.
Verneuertes Gedaͤchtnif des Nuͤrnbergiſchen Johannis Kirch-hofs; ſamt einer Beſchreibung der Kirche und Kapelle daſelbſt.Mit M. Ge. Jac. Schwindels Vorbericht von den Scriptori-dus Epitaphiorum. Frankf. und L. 1735. 4.
Treſenreuter(Johann Adam) ein wackerer und ge-Iebrrer Prieſter; trat in die Welt den z Nov. 1676 zu Neuſtadtan den rauben Culmen, woſelbſt ſein Vatter, Johann, da-mals Cantor war. Die Mutter hies Fr. Anna Marg. Mel-zerin. Auf den beyden Gymnaſien, zu Hof und Gera, legteer gute Gruͤnde, hielte auch unter andern eine ſrriſche Rede.Der Rector, Ge. Ludw. Goldner, war zu Hof und Gera ſeinLehrmeiſter. 1698 begab er ſich auf die Univerſttaͤt Leipzig undhatte das Gluͤck, einem vornehmen iungen Herrn von Adel,Hn. von Dieſtau, vorgeſetzet zu werden. In der Phileſophiehörte er Menken, Pfautz, Hart und Weidlingen. Weil erin derſelben bereits zu Gera einen guten Grund geleget hatte,verdand er bald die Theologie damit und hielte bey Olearius,Ittig, Seligmann;, Guͤnther und Weiſſen Collegia. 1701gieng er nach? itdorf, hoͤrte noch einige Vorleſungen und diſpu-tirte unter Sturmen de corporibus plantarum eorumque ſtructu-ris oe eme„1702 aber unter Sonntagen de ſupereminentiamagiſtratus chriſtiani ex Rom. 13, 1-4. In dieſem letzten Jahrewuede er auch Magiſter, nachdem er unter Mollern de mempſi-moeria inauguraliter geſtritten hatte. Noch in dieſem Jahre kamer nach Nuͤrnderg wo ihm eine adeliche Jugend zu informirenanvertrauet wurde. 1706 wurde er daſelbſt Mittagprediger ander Dominicaner⸗Kirche und 170g iſt er zum Nuͤrnbergiſchen Pfar-rer zu Etzelwangen in dem Fuͤrſtenthume Sulzbach gelegen ernen-net worden. 17 13 kam er von dar als Pfarrer nach Leimburg undendlich wurde er 1717 zum Diaconate nach St. Sebald in Nurn-berg befoͤrdert, in welchem Collegis er 1739 zur vo Schaf.
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