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—.——lich ſein Vatter nach Roßthal gekommen und ihm daſelbſt ſeinaͤlterer Sohn, M. Franz Treu, zum Collegen und Diaconusgegeben worden; ſo iſt er von Vatter und Bruder zugleich in derlat. und griechiſchen Sprache, auch in der Rhetorik und Logik un-terwieſen worden. 1621 zog er nach Wittenberg, mußte aberwegen Mangel der Mittel und geſchwaͤchter Geſundheit 1623wieder nach Haus ziehen. Als Informator bey Hn. Wolfg.Heinfelder auf Rohenſaß, ſammlete er ſich einiges Vermoͤgenund begab ſich damit 1625 uͤber Tübingen nach Strasdurg,informirte daſelbſt, und hoͤrte in der Philoſophie Ryxingern undDr. Aggern, in der Theologie aber Wegelin, Froͤreſſen und
oh. Schmid 1627 wurde er von dem Conſiſtorio zu Anſpach exa-miniret und ſogleich zur Pfarre nach Wernſpach, 1531 aber nachNeunkirchen defoͤrdert. Ehe er noch auf die letzte Pfarre aufge-zogen, wurde er von einer Kaiſerl. ſtreifenden Parthey veriagetund ſeine hochſchwangere Frau, die er auf der Flucht verlohr,iſt nach 1e Tagen tod im Wald gefunden worden. Endlich de-zog er die Pfarre Neunkirchen, wohnte aber eigentlich zuJochſperg,und verſahe die beyden Pfarren, bis er 1632 wieder vertriebenund gepluͤndert wurde. Er kam nach Kreglingen, einem Stadil.an der Tauber, wo er die zwo vacirende Caplanſtellen verſahe,dis ihn ſeine Pfarrkinder zu Jochſperg und Neunkirchen wiederrufften. Weit er aber weder Wohnung noch einen Biſſen Brodfande, trieb ihn die Noth aus dem Land. Nach der Noͤrdlinger-Schlacht war die Noth und Furcht noch allgemeiner, und Hr. Treuwollte nach Thuͤringen oder Meiſſen flüchten, kriegte aber inzwi-ſchen 1634 die Pfarre zu Segnitz bey Kitzingen wo der Pfarreran der Peſt ſtarb und diente hier 1o Jahre. Der Neid trieb ihnendlich weg und er kam 1644 nach Nuͤrnberg, wurde ſogleich1645 vom daſigen Spitalamte zum Pfarrer in Veitebrunn undObermichelbach, ſo wie von der Stadt zum Peſtilenziarius be-ſtelt. 1648 kriegte er die Pfarre zu Kornburg, wober er die
farre Katzwangen 11 Jahre Vicariatsweiſe verſahe und 1664 zumDenic des Schwabacher Kapitels erwaͤhlet wurde. 1665 iſtihm das geruhigere Paſtorat zu Kirchenſittenbach ertheilet worden.Hier traf ihn 166 der Schlag; er wurde alſo iur Ruhe geſehen
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