Tydaͤus. gr
—.'...iä ii ii. iðViäi!˙.iß— iii———:——y:.-m:.Worten, daß er auf ſeinen Reiſen niemand gefunden haͤtte, dertuͤchtig waͤre, ſein Werk auszufuͤhren, als eben Tuſcher. Hr.von Norden ſtarb auch wirkl. in Sonden, und Tuſcher gieng nachKoppenhagen, wo er das Werk zu Stand brachte, welches dieKoͤn. Daͤniſche Geſellſchafft der Wiſſenſchafften auf Vorſchußdrucken lies. Der König ernennte ihn zu ſeinem Hofmaler undBaumeiſter und er wurde ferner Profeſſor der Maler Akademie,welche ihm wegen der ſchoͤnen Einrichtung viel zu danken hat. Esiſt Schade, daß er ſein nuͤtzl. Werk von derArchitectur nichtaus fuͤh-ren koͤnnen; denn als er mitten in der Arbeit begriffen war, muß-te er ſein Leben beſchluͤſſen, ſo um 1735 geſchehen iſt.
Siehe Groͤlls Sendſchreiben von einigen Nuͤrnbergl. Kuͤnſtlern
dieſes Jahrhunderts.
Tydaͤus oder Tyde(Jacob) ein Altdorfiſchen Profeſſorund guter Poet, kam zu Pyritz in Pommern auf die Welt, den25 Jul. 1572. Seine Eltern„ Joachim und Urſula Penkume-rin, waren arme Leute, doch hielten ſie ihren Sohn zu Prritz undStargard zur Schule. Er fande auch nach dieſem zu Dresden,Gotha und Pforzheim gute Goͤnner und treue Lehrmeiſter. ZuTuͤbingen ſtudierte er zu drey verſchiedenen malen, nachdem ernemlich mit einigen iungen Leuten, deren Vorgeſetzter er war,bald da, bald dorthin reifen mußte. Er meldet auch ſelbſt, ſeinmeiſtes zu Tuͤbingen gelernet zn haben, und wurde allda 1598Magiſter. Er kehrte hierauf wieder nach Linz in Oeſterreich zuruͤck,als woſelbſt er ſchon geweſen war, und das Amt eines Informa-tors adelicher Jugend hatte, ſo er bis zur Abſchaffung der evange-liſchen Religion, die im Jahre 1600 erfolgte, rechtſchaffen ver-waltete. Bald darauf wurde er Conrector an der Landſchule zuHorn unter der Ens und verheirathete ſich mit Joſr. Cäcilien,Pet. Schauflers, Meſſerſchmids zu Steyer„F Tochter. 1604wurde er Suptemus, oder Conrector zu Steyer. 1615 beriefman ihn zum Rectorat nach Wels in der Steyermarkt, welchemRuff er auch folgte und daſelbſt nicht nur mit Ehren diente, ſon-dern auch zu bleiben gedachte. Allein 1624 wurde er durch dasbekannte Religions⸗Edict vertrieben und kam als ein Cxulantenach Regensburg, wo er den Wine uͤber blieb. 1625 gieng 5N ö 2 na