Ulſtadt. Ungebaur. 97
De pharmacandi comprobata ratione, medicinarum ſimpliciumrectiticatione, ſymptomatumque purgationis hora ſuperueni-entium emeadatione, libri II. Norimb. 1496. 8. Sind mitGe. Pictorii Anmerkungen vermehrter zu Baſel 1571 in 8 her-ausgekommen.
Elegiae et epigrammata.
Hymnus in ludocum.
In communem peregrinationem uiaticum.
Siehe Merckl. Keſtn. GL. und Roederi Catal. LL. Sec.XV Norimb. impreſſorum, n. 389 et 448.
Ulſtadt(Philipp) ein guter Medicus und Phikoſophe,von Nuͤrnberg gebuͤrtig, ſtammte aus einer Patricien-Familie ab,die daſelbſt, ſo wie zu Augſpurg bluͤhete und anfangs zu Ulſtadtin Franken ihren Sitz hatte, als wovon ſie auch den Namen fuͤhr-te. Er lebte in der erſten Helfte des 17ten Jahrhunderts und lehr-te auf der Akademie zu Freyburg als Profeſſor der Medicin.Herausgegeben hat er:
Trat. de epidemia. Baſil. 1526. 8.
Coelum phiſoſophorum, ſ. de ſecretis naturae lib. ex uariis au-ctoribus accurate ſelect. uariisque figuris illuſtr. Agentor. 1 528,fol. Lugd. 1553, 12. Lugd. 1557, 12. Argent. 1630. 8.Dieſen 3 letzten Ausgaben iſt beygefuͤget Jo. Ant. Campeſii di-rectorium ſummae ſummarum Medicinae etc.
Rũ Sehe Merckl. und Keſtn. Roetenb. monum. Sebald. undmſe. N
Ungebaur(Erasmus) ein großberuͤhmter JCtus, iſt indie Welt eingetretten zu Naumburg in Sachſen, den 2 Febr.1582. Sein Vatter, Matthaͤus/ war Buͤrger und Flelſcherdaſelbſt, und die Mutter hies Walburg Zimmermaͤnnin. In derSchule ſeiner Geburtsſtadt legte er die erſten Gruͤnde und erlerntedie Humanioren. Mit 16 Jahren beſuchte er ſchon die Univerſi-taͤt Jena, begab ſich zwey Jahre darauf nach Wittenberg a
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