Band 
Vierter Theil von T - Z.
Seite
114
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114 Vogel.

ſchen Bibliothek werden 8 Theile, zu Tuͤbing. 1594 gedruckt,angefuͤhrt.

Summariſcher Auszug der Schatzkammer. Tuͤb. 1588. 1611. fol.

Theſaurus theologicus ex ſola S. Seriptura depromtus Tub. 1592.fol. Franc. 1612. fol. Iſt ein aus den ſaͤmtlichen Theilen derSchatzkammer contrahixter Tomus, bey deſſen Ausfertigungobgedachter Sohn dem Vatter beygeſtanden; gleichwie auchder Sohn aus dieſem Theſauro noch eine Epitomen gemacht,ſo zu Tuͤb. 1607, 160g und zu Leipz. in 8 heraus kam.

Die bibliſchen Kirchen⸗Hiſtorien, die zu Strasburg 1612 in 12ſollen herausgekommen leyn und einen Matth. Vogel zum Ver-face baben moͤchten wol eher dem Sohne, als dem Vatterzugehoͤren.

Wir haben nachgeſchlagen: Ad. Fr. Schuuarz. progr. XIII.Zeltneri hiſt. erypto- ſocin, Alt. p. 6 ſq. Arbeiten der Gelehrtenim Reiche, in deren zten Stuck Hr. Heinr. Tob. Buͤttner dasJoseliſche Leben am vollſtaͤndigſten beſchrieben. Volland. demerit NMelanch. in rem lit. Nor. p. 58. Hirſchens Geſch. desNuͤrnd. Interims p. 89. 61. Ayrers mit Urkunden verſehene Hi-ſtorie der Koͤnigsbergiſchen Univerſitaͤt, 2ten Theil„ p. 122. 175.Fabricii hiſtor. bibl. ſuae, P. IV. p. 239. Saligs Hiſtorie derAugſp. Conf. 2ten Theil, p. 1056 ſqq. wo weitlaͤuftig von Vo-geln gehandelt wird.

Vogel(Johann) ein gelehrter Schulmann und ſtattli-cher Poet, iſt den 5 Sept. 1589 zu Nuͤrnberg gebohren worden.Sein Vatter, Johann;, war ein Rothgieſer und Ringmacher,und die Mutter hies Barb. Welderin. Nachdem er die Nuͤrnber-giſche Sebalder Schule beſuchet hatte, wo er unter andern ſichgar fleiſig auf die Muſik legte, auch deswegen Stadt⸗Diſcantiſtewurde, gieng er 1608 nach Altdorf. Hier erlangte er 1611 vonſeinem Lehrer, Prof. Quecken das Baculariat in der Philoſophie,ſog aber auch zugleich von einigen Schuͤlern des beruͤhmten ErnſtSoners, nemlich Mart. Ruarus und andern, die ſociniani-ſchen Irthuͤmer ein und vergieng ſich ſo weit, daß er 80 5

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