Band 
Vierter Theil von T - Z.
Seite
121
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Volkam r. tz x

———ͤöä——!ů—————u½:⸗—uytSebald Ayrers vonbandseck, eines Nuͤrnbergiſchen Patricius, Toch-ter, mit welcher er 3 Soͤhne und 3 Toͤchter erzeugte, von welchenzu bemerken ſind: 1) Hr. Martin, der im 36ſten Jahre ſ. A. zuWien als kaiſerlicher Ritmeiſter unter dem General Graf vonBuchheimiſchen Regimente verſtorben. 2) Hr. Johann Georg,der eben folgt.

Volkamer(Johann Georg) ein unſterblich beruͤhmterMedicus und groſſer Gelehrter, des vorigen Sohn, iſt den 9 Jun.1615 in Nuͤrnberg auf dieſe Welt gebohren worden. Er beſuchtedie Lorenzer⸗ und hernach die Egidier⸗Schule mit groſſem Nutzen.In der letzten war Joh. Grab ſein vornehmſter Lehrer„ unter demer die Schulſtudien endigte. 1633 begab er ſich nach Jena, er-lernte hier die Weltweisheit, Naturlehre und Mathematik undzeigte ſich auch im Diſputiren und Peroriren. 1635 gieng er zuruͤckund nach Altdorf, um ſich daſelbſt auf die Medicin zu legen,worinnen ihn die weltberuͤhmten Maͤnner, Caſp. Hoſmann,Noͤßler und Jungermann, deſſen Stubengeſelle er lange Zeit ge-weſen, glücklich anfuͤhrten. 1638 trat er ſeine erſte Reiſe nachBillie an, und hielte ſich zu Padua auf, wo er nicht nur das

ibliothekariat ein Jahr lang verwaltete und Conſiliarius na-tionis Bohemicae geweſen, ſondern auch unter den damals be-ruͤhmten Aerzten, Bened. Sylvaticus, Proſp. Albinus„Joh,Vesling und Pet. de Mafchettis die hoͤchſte Vollkommenheit in ſei-ner Wiſſenſchafft zu erlangen eiſrigſt bemuͤhet war. 1641 kehrte eraus Italien zuruͤck, wendete ſich wieder nach Altdorf, und machete ſich durch eine de febre epemera gehaltene Inaug. Diſp. zumDoctorate geſchickt, welches er iedoch nicht ſogleich annehmen,ſondern vorher noch als Licentiat eine Reiſe durch ganz Italien undFrankreich thun wollte. Er trat dieſelbe auch wirklich noch imSept. beſagten Jahres an, und iſt. aber Venedig„ Ferrara,Bologna, Florenz, Piſa,, Livorno, Lucca und andere. Orte,nach Rom gekommen, von wannen er ſich nach Neapel begebenund daſelbſt in des beruͤhmten Marc. Aurel. Severin Haus ge-kommen, bey welchem er ſich eine. geraume Feil aufgehalten undgar viel merkwürdiges geſehen und gelernet hgt. 1542 in g5 5 el Uchte ng