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—.—— ũtesgelahrtheit, worinnen er bey den Lichtern der Kirche, Hutter,Balduin, Franz, Forſter und Meiſner, ſtattliche Einſicht krieg-te. 1615 begab er ſich nach Gieſſen und beſuchte die theologiſchenLehrſtunden Winkelmanns, Menzers„ Helwichs und Finkens,diſputirte auch unter Menzern ex art. IX. Aug. Conf. de baptiſmo.Ein Quartanfieber brachte ihn 1516 nach Hauſe und den 30 Aug.161 auf die Univerſitaͤt Altdorf, wo er einige Zeit blieb und einfleiſiger Zuboͤrer D. Schoppers war. Bald darauf zog er nachJena, beflieſe ſich daſelbſt unter Joh. Maiorn, Joh. Gerhardenund Joh. Himmeln noch weiter der Theologie, übte ſich in dergeiſtl. Beredſamkeit und wurde zugleich unter die Adiuncten derphiloſophiſchen Facultaͤt aufgenommen, da er dann verſchiedene phi-loſophiſche Vorleſungen hielte. Seine Gelehrſamkeit und fuͤrtref-lichen Selen⸗ und Leibes ⸗Gaben konnten nicht verborgen bleiben,und er wurde deswegen von der verwittibten Herzogin von Braun-ſchweig⸗Luͤneburg, Eliſabeth, einer Daͤniſchen Prinzeſſin, zu ih-rem Hofprediger nach Schoͤningen bey Helmſtaͤdt beruffen, wo erden 1 Jan. 1619 angetretten hat. 1622 verlangte ihn dieſerHerzogin Sohn, Herzog Julius Friedrich von Braunſchweig,zur theologiſchen Poſße ion nach Helmſtaͤdt, die er auch mit Bey-behaltung ſeiner Hofpredigerſtelle annahm, und, als er ſich 1623pon D. Heinr. Struben den theol. Doctorhut auſſetzen lies, bis1626 ruͤhmlich bekleidete. Sodann nahm er den Ruff an, denihm der Graf von Oſtſriesland, Rudolph Chriſtian, zuſchickte;und wurde deſſelben Hofprediger und General: Superintendentder Kirchen in Ostfriesland und Harlingerland. Hieſelbſt hater die Oſtfrieslaͤndiſche Kirchenordnung verfaſſet, welche 1631zu Luͤneburg gedruckt worden und noch immer von der evan-geliſch⸗lutheriſchen Kirche daſelbſt gebraucht wird. Bis daherwar er noch ein Burger ſeiner Vatterſtadt Nurnberg, wollte ſichaber nun ſeines Buͤrgerrechtes ledig machen und ſuchte Milderungder Nachſteuer. Es iſt auch noch das Interceſſions⸗Schreibenvorhanden, welches der Graf von Oſtfriesland deswegen nachNürnberg hat ergehen laſſen. Verſchiedene anſehnliche Voca-tiones„ die er ſowol vor dieſem, als nach der Hand mag erhaltenhaben, z. E. nach Wittenberg, Roſtock, Altdorf, Halberſtadt,Arnſtadt, hat er ausgeſchlagen, 2 2 aber gieng er 164 4%
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